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Die Kapitalmärkte werden wieder volatiler und die Krisenherde weiten sich aus. Überall ist Unruhe und neue Machtstrukturen bilden sich heraus. Die Nervosität der Marktteilnehmer wird größer und Angst und Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt, wechseln sich in schneller Folge ab. Ich persönlich lasse mich mit meiner langjährigen Erfahrung nicht mehr verrückt machen. Es könnte bald wieder einmal eine gute Gelegenheit kommen, zu deutlich preiswerteren Kursen die besten Aktien der Welt einzusammeln oder seinen Bestand auszubauen.

 

Wie agiere ich persönlich aktuell?
Seit dem Rücksetzer im letzten Quartal 2018 baue ich durch Dividendenzahlungen und meine monatliche Überweisung ins Geldkonto meines Aktiendepots den Barbestand stetig auf. Mittlerweile fließen jede Woche Dividenden in mein Depot und dies erinnert mich immer wieder daran, dass der Geschäftserfolg einer Firma auch meinem persönlichen Konto zu Gute kommt.
Im späten Dezember 2018 kaufte ich zum letzten Mal zu deutlich gedrückten Kursen weitere Burggrabenfirmen hinzu. Seit dieser Zeit lasse ich den Geldbestand wachsen um dann zu gegebener Zeit weiter zukaufen zu können.

Welche Aktien werde ich zukaufen?
Aktien von Burggrabenfirmen, ganz klar!
Burggrabenfirmen zeichnen sich durch ein überlegenes Geschäftsmodell aus, sind meistens die Platzhirsche in Ihrer Industrie und besitzen durch einzigartige Produkte und Dienstleistungen eine einzigartige Preissetzungsmacht und sehr hohe Margen. Dies drückt sich durch hohe Nettogewinnmargen und hohe operativen Margen aus. Sind diese Firmen darüber hinaus in wachsenden Märkten unterwegs und können nachhaltig ihren Umsatz und Gewinn steigern, so sprechen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Firma, deren Aktienkurs tendenziell nach Norden strebt.

Ich persönlich achte ganz besonders auf verschiedene Mindestanforderungen dieser Kennzahlen.
Die Nettogewinnmarge sollte größer als 15% sein, die operative Marge ebenso größer als 15 %. Umsatz und Gewinn sollte in den letzten fünf Jahren im Schnitt um 10 % gewachsen sein. Ganz besonders mag ich Firmen, die im Bereich Software, Streaming und Cloud Management mit Lizenzmodellen tätig sind. Dies erhöht die Prognosesicherheit und dämpft potentiell konjunkturelle Rückgänge.

Schwächephasen an den Märkten, die nicht durch individuelle Probleme einer Firma hervorgerufen werden, nutze ich persönlich dann immer sehr gerne zu meist preiswerten Zukäufen dieser Burggraben Aktien.

Im sich verschärfenden Handelskrieg, der auch eine Wachstumsdelle der Weltwirtschaft nach sich ziehen wird, könnten wir bald wieder erheblich tiefere Kurse sehen. Umso wichtiger ist es nun, genügend Cash in der Kasse zu halten, um nach einem großen Knall beherzt und preiswert zugreifen zu können. Denn eines lehrt die Geschichte: Präsidenten kommen und gehen und langfristig wird vieles besser werden.

Welche Fehler man nun unbedingt vermeiden sollte?
Nun, der alte Spruch von Andre Kostolany, dem aus Ungarn stammenden Migranten, der nach dem Krieg ein Vermögen mit deutschen Staatsanleihen machte, sagte immer wieder: „Hin und Her macht Taschen leer“.

Was meinte er damit? Die Masse der Markteilnehmer und besonders die Finanzindustrie lebt doch vom ewigen Kaufen und Verkaufen. Gebühren wandern stets von uns Investoren in die Kassen der Broker, Börsenbriefschreiber und Fondanlagegesellschaften. Gewinne müssen versteuert werden und Abgeltungssteuer und Soli wandern zum Finanzminister. So füllen die Verkäufer zumindest die Löcher, die unser Politsystem erzeugt.
Aber das muss nicht sein. Vermeiden Sie doch einfach durch Geduld und Gelassenheit dieses ständige Hin und Her und halten ihre Aktien langfristig im Depot.
Nur wer die besten Aktien der Welt kauft und langfristig hält, kann meiner Meinung nach viel gelassener dem wilden Treiben an den Börsen zuschauen.
Nur, indem man Aktien über lange Zeiträume besitzt und für sich arbeiten lässt, kommt man in den Genuss des Zinseszins und wird damit langsam aber stetig reich. Das nenne ich überlegtes Warten!

 

Hier eine kleine Auswahl meiner Burggrabenfirmen, wo sich ein Zukauf beim nächsten Abschwung lohnen könnte*.

Firma Nettogewinn Marge Operative Marge Umsatzwachstum Gewinnwachstum Eigenkapitalquote
Visa 48,24 65,11 11,84 18,42 49,12
Mastercard 39,19 49,43 12,37 16,98 21,7
McDonald´s 28,18 41,84 -5,6 6,36 -19
Altria 27,45 39,58 0,72 10,3 26,58
Nvidia 35,34 33,75 23,15 55,46 70,28
Match Group 27,63 32,43 16,59 na 6,13
Adobe 28,69 31,93 17,36 55,54 50
Tencent 25,17 31,78 38,92 37,55 44,7
Veeva Systems 26,66 25,85 32,62 51,38 74,84
Bet-At-Home 22,75 24,57 10,86 17,59 67
Johnson&Johnson 18,75 23,29 2,73 2,99 39,1
Nemetschek 16,44 21,88 19,93 26,17 42,98
Wirecard 17,23 21,76 33,15 30,59 32,84
LVMH 13,58 20,61 9,95 12,97 43,46
Twitter 39,63 18,28 35,55 19,82 66,97

 

Start eines Demo Aktien Depots, das nur Werte enthält, deren operative Marge > 20 % beträgt:

 

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar. Die bereitgestellten Inhalte können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ferner sind die Inhalte nicht als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Kursentwicklungen in der Vergangenheit bieten keine Gewähr für die Wertentwicklung in der Zukunft. Die Inhalte sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Die Inhalte stellen weder ein Verkaufsangebot oder Werbung für ein , Wertpapieren oder Rechten dar.

 

  • sortiert nach der Operativen Marge, Daten aus der Morningstar Datenbank, by TraderFox

Als gut informierter Privatanleger lese ich regelmäßig diverse Publikationen aus Finanzblogs, email Ankündigungen für kostenlose und kostenpflichtige Börsenbriefe und Finanzzeitschriften. In den letzten Wochen werden einmal mehr Cannabis Aktien wie die Sau durchs Dorf getrieben. Es wird von  enormen Gewinnmöglichkeiten und dem „schnell reich werden“ geschwärmt und auch ich gebe zu, immer wieder von dieser Droge gepackt zu werden.
Aber nein: ich bin ja im Alter etwas reifer geworden und anstatt sofort zu kaufen und zu hoffen, habe ich mir die Zeit gegönnt und einige Recherchen zu diesem Markt durchgeführt.
Und siehe da: von den vielen, gerade wie Pilze aus dem Boden schießenden Firmen machen gerade einmal zwei einen kleinen Gewinn im letzten Quartal. Alle anderen verbrennen Geld und werden die nächsten 10 Jahre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht überstehen. Außerdem wird der weltweite Markt durch strenge Gesetze reglementiert und damit der freie Markt stark eingeschränkt. Außerdem denke ich, dass sich große Tabakmultis Teile dieses Wachstumsegments durch gezielte Übernahmen einverleiben werden. Drei gewichtige Gründe, in diesen heißen Markt nicht zu investieren. Es gibt ausreichend viele Top Firmen, mit denen sich langfristig viel Geld verdienen lässt.

Bevor Sie nun durch Gier getrieben bei jeder neuen Aktienempfehlung sofort loslegen und kaufen und jedem Marktgeschrei hinterherrennen, sollten Sie vielmehr innehalten und eigene Überlegungen zu dem Markt und der Aktie tätigen.
Für alle Börsenneulinge und diejenigen, die wahrhafte Investoren a la Warren Buffett werden wollen, habe ich vierzehn Fragen zusammengestellt, die sich jeder “Buy & Hold” – Investor zuvor beantworten sollte, bevor er eine Aktie kauft.

 

  • Ist die Firma in einem expandierenden Markt weltweit tätig?
  • Wird das Wachstum nicht durch eine lokale Gesetzgebung beschränkt?
  • Ist die Firma profitabel?
  • Verfügt die Firma über Alleinstellungsmerkmale und einen Burggraben ( Warren Buffett )?
  • Ist die Firma innovativ und bringt ständig neue, profitable Produkte auf den Markt?
  • Liegt die operative Marge und die Nettogewinnmarge der Firma über 20 %?
  • Weist die Firma ein geometrisches Umsatzwachstum in den letzten fünf Jahren > 10 % aus, was auf einen expandierenden Markt schließen lässt?
  • Weist die Firma ein geometrisches Gewinnwachstum in den letzten 5 Jahren > 15 % aus, was auf gewonnene Marktanteile schließen lässt?
  • Können Sie sich vorstellen, dass die Firma noch in 10 oder besser sogar 20 Jahren existiert?
  • Sind die Schulden so gering und der Cash Flow so groß, dass die Firma eine Finanzkrise und/oder eine Rezession gut überstehen kann?
  • Befindet sich der Kurschart in einem stabilen Aufwärtstrend und ist geprägt durch geringe tägliche Volatilität?
  • War der Kursanstieg der Aktie in den letzten 52 Wochen > 15 %?
  • Wenn ich nur 20 verschiedene Aktien in meinem ganzen Leben kaufen dürfte: wäre sie auch dabei?
  • Kann ich mir vorstellen, diese Aktie ein Leben lang zu behalten und höchstens von den ausgeschütteten Dividenden meinen Lebensunterhalt zu bestreiten?

Investieren macht Spaß und mit der nötigen Arbeit und Begeisterung und einem Anlagezeitraum von 10 oder 20 Jahren werden Sie mit großer Sicherheit Renditen > 10 % p.a. einfahren können.
Nur Firmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell, mit stets steigenden Umsätzen und Gewinnen bei sehr guten Margen werden auf Dauer durch steigende Kurse ihre Anteilseigner reich belohnen.

 

Und bedenken Sie bitte eines:
jeder Verkauf einer Aktie mit Gewinn kostet Sie Rendite in Form der 25 %igen Abgeltungssteuer auf den Gewinn und darauf nochmals 5,5% Solidaritätsbeitrag. Der Staat nimmt es sich durch leistungsfreies Warten. Dabei wollen wir ihn doch nicht unterstützen.

Wie sagte Charlie Munger, der Kompagnon von Warren Buffett so schön:
„Durch den Kauf und den Verkauf einer Aktie verdient man kein Geld“!

Nur, indem man Aktien über lange Zeiträume besitzt und für sich arbeiten lässt, kommt man in den Genuss des Zinseszins und wird damit langsam aber stetig reich. Das nenne ich überlegtes Warten!

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Das erste Quartal 2019 wurde von einem durchaus dominanten Kurssprung der Aktienmärkte geprägt. Meine Strategie im privaten Depot – Buy&Hold der besten Aktien der Welt – hat sich einmal mehr bezahlt gemacht.
Im letzten Quartal 2018, als die Finanzwelt aus Angst vor Handelskriegen, Brexit und Rezession die Aktienbörsen in den Keller schickten, behielt ich  die Nerven und blieb investiert. Ich kaufte sogar beherzt zu Abstauberkursen zu. Eine Bet-At-Home zu tollen 44 €, was mir nun im Mai eine Dividendenrendite von 14,8 % bescheren wird. Ende Mai schüttet Bet-At-Home 6,50 € pro Anteilsschein aus. Oder denken wir an eine British American Tobacco, die nach einer langer Talfahrt zu super Rabatten im Warenhaus der Börse zu finden war: auch hier schnappte ich bei 28,66 € zu. In der Zwischenzeit flossen Dividenden und der Kurs hat sich auch noch schön entwickelt. Eine annualisierte Performance von 31 % steht hier schon zu Buche. Eine Varta wurde neu ins Depot aufgenommen, die mit einem tollen Aufwärtstrend Aufmerksamkeit erzeugen dürfte. Vielleicht entsteht hier eine neue Sartorius.

Chart Varta seit IPO

Ein Wort zu meinen „Besten Aktien der Welt“.

In diesem Bereich wurde die Korrektur aus dem letzten Quartal 2018 weitgehend ausgeglichen und von einigen Werten mit neuen All Time Highs oder 52 Wochen Hochs bejubelt.

Mastercard, Visa, LVMH, Cisco Systems waren die Stars im ersten Quartal.
Auch Nvidia steht wieder mit 34,4 % Zugewinn YTD auf Platz 2 der Gewinner Aktien.

Performance YTD meiner Gewinner Aktien

Mit McDoanld´s ist nun auch die vierte meiner Aktien über die 200 % Zugewinngrenze ( ohne Dividenden ) gesprungen.
Nvidia, die stramm auf den Kursvervierfacher ( 300 % plus ) zusteuert, führt diese Liste mit 295 % weiter an. Gefolgt von Altria 227 %, Amazon 209 % und nun McDonald´s mit 201 %.
Mastercard ( 95 % im Plus seit 19.10.2017 im Depot) steht auf dem Sprung über die Verdoppler Grenze.
Mein Fehler, diese Aktie gab es vor 10 Jahren für $ 13!

Man sieht: nur mit Geduld und Gelassenheit und mit den besten Aktien der Welt sind solche Erfolge langfristig möglich.

Insgesamt konnte mein privates Aktienportfolio im ersten Quartal um 14,54 % zulegen.

Seitdem ich diese Strategie verfolge ( 01. September 2007 ) legte das Depot um 217,6 % oder um zeitgewichtete 9,72 % pro Jahr zu. Die 10 % p.a. sind nicht mehr weit.

 

Kennzahlen seit 01.09.2007                                YTD 2019

 

Schauen Sie sich diese Charts an. Warum sind Sie nicht auch in diese tollen Firmen investiert?

Charts von Mastercard, Nvidia, Amazon

Die Performance meiner Wikifolios ist leider nicht so berauschend. Lediglich das Wikifolio MPINVEST Globale Marken entwickelte sich in Q1 mit 6,93 % besser als der breite S&P 500, der es lediglich auf 6,29 % schaffte.

Hier gilt es zu arbeiten und die Performance der übrigen Strategie Wikifolios deutlich zu steigern.

 

 

 

 

Performance Q1 2019 meiner MPINVEST Wikifolio Familie im Vergleich zu wichtigen Indizes.

 

Mein besonderer Blick gilt weiterhin der Politik der Notenbanken, der Inflation in USA, China und Europa und den Wachstumszahlen der Weltwirtschaft. Aber ganz besonders meiner ausgewählten Aktien. Denn nur hochprofitables, konstantes und langanhaltendes Wachstum kann solche Gewinneraktien, wie in diesem Report vorgestellt, hervorbringen.

 

 

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Charts stammen von TraderFox, Performances von Portfolio Performance

 

 

 

 

Eine aktuelle Statista Studie  – online veröffentlicht  im Vogel Verlag, siehe Link – zeigt beeindruckend, dass Geldsorgen und Schulden das mit Abstand höchste bekannte Risiko darstellt, am Burnout Syndrom zu erkranken. Ewiger Stress, hervorgerufen durch Geldsorgen, innere Unruhe seine Rechnungen nicht  mehr bezahlen zu können oder Frustrationen, sich nie mehr etwas Schönes leisten zu können, treiben viele Menschen in diesen schlimmen Erschöpfungszustand. Der Höhepunkt am Ende eines Lebens ist Altersarmut und Depression.

https://www.process.vogel.de/index.cfm?pid=7513&pk=8600&fk=0&type=gallerylisting&cmp=nl-137&uuid=586B97F2-C509-FA57-92C166A5F27C3300#1

Aber wie soll man denn ein Leben ohne Geldsorgen organisieren?

Die EZB unterstützt uns seit Jahren dabei!

Heute hat uns Mario Draghi einmal wieder unmissverständlich mit auf den Weg gegeben: die Zinsen bleiben unten und das so lange wie es sein muss. Glaubt denn wirklich noch jemand, dass die Zinsen in den nächsten 5 Jahren signifikant angehoben werden. Viel zu schlecht ist Europas finanzieller Zustand.

Entgegen vieler Pressebeiträge, wonach die Sparer auf Grund der Niedrigzinspolitik der EZB immer ärmer werden, argumentiere ich völlig entgegengesetzt.
Otto Normalverbraucher muss umdenken!
Er sollte sein Geld nicht auf Sparbüchern und Geldmarktfonds vergammeln lassen, wo es durch die Inflation von Jahr zu Jahr immer mehr an Kaufkraft verliert.
Die Angst vor dem Risiko ist kein nachhaltiges Argument. Denn auf Sparbüchern wird das Geld mit Sicherheit jedes Jahr weniger wert, das ist ohne Risiko sicher.

Er sollte es vielmehr der Produktivwirtschaft zuführen und Aktien kaufen. Dadurch kann auch er an den Erfolgen der globalen Wirtschaft partizipieren und mit den besten Aktien der Welt ein Vermögen aufbauen und damit auch gleichzeitig dem Risiko entgehen, sich ewig durch Geldsorgen stressen zu lassen.

Aktiensparen oder besser das Investieren in international erfolgreiche Firmen ist das Zauberwort.
Sparen mit Sparbuch und Lebensversicherung entwerten dauerhaft die Kaufkraft nachhaltig. Sicher!

Die EZB dient seit vielen Jahren dem Aktien Sparer ( Investor ), indem er den Zins in Euroland niedrig hält und dadurch auch den Euro drückt. US amerikanische Aktien in € notiert profitieren von Währungsgewinnen und unsere Exportwirtschaft profitiert vom niedrigen Euro.

Haben Sie gewusst, dass eine Anlage in einen ETF auf den breiten S&P 500 auf lange Sicht von 10 oder 20 Jahren ca. 8 % p.a. erwirtschaftet?
Kombiniert man diese Rendite noch mit einem monatlichen Sparplan und investiert 10 % seiner Nettoerträge – oder auch nur 50 € oder 100 € – kontinuierlich in solch einen ETF, dann bewahrt man sich nachhaltig vor Geldsorgen und finanziellen  Zukunftssorgen.

Entscheidet man sich dafür, etwas mehr über Wirtschaft und Aktien wissen zu wollen und dann in besonders erfolgreiche Aktien zu investieren, so schafft man eine deutlich höhere Rendite. Einige langfristige Anlagekonzepte, die in der Literatur für jeden nachlesbar sind, schaffen es auf 15 oder 16 % p.a.
Der aktuell langfristig erfolgreichste Investor aller Zeiten, Warren Buffett, kommt seit nunmehr über 60 Jahren auf nahezu  21 % p.a. und hat somit ein Multi Milliarden Unternehmen aufgebaut.

Joel Greenblatt hat mit seiner „Zauberformel“ ca. 30,8 % Rendite p.a. über 15 Jahre hinweg erwirtschaften können (im Zeitraum 1988 bis 2004).

Sein Buch zum Nachlesen:

https://www.amazon.de/Die-B%C3%B6rsen-Zauberformel-Markt-Leichtigkeit-schlagen/dp/3938350156/ref=asap_bc?ie=UTF8

Mein wikifolio MPINVEST Gloable Trends führe ich seit Januar 2019 nach der Methode von Joel Greenblatt.

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfmpinvest

Wer in die besten Aktien der Welt investiert und gut einschätzen kann, ob es diese Firmen – getragen durch ein erfolgreiches Geschäftsmodell – auch noch in 10 oder 20 Jahren geben wird, der wird mit Sicherheit eine Jahresperformance im zweistelligen Bereich erzielen können. Und dieses Spiel der Spiele macht darüber hinaus enorm viel Spaß.
Auch die Abkühlung im letzten Quartal 2018 aus berechtigten Konjunktursorgen und politischer Unvernunft ( Handelskriege / Brexit ) konnte der Performance „meiner besten Aktien der Welt“ nichts anhaben. Langer Atem und Geduld zahlen sich langfristig immer aus. Die Schwächephase im Dezember nutzte ich konsequent zum Aufstocken meiner besten Positionen. Wer hier aus Angst und falscher Zukunftssicht verkauft hat, sitzt nun auf einem Cashbestand und läuft den nun schnell steigenden Kursen hinterher. Das vermeide ich konsequent, denn ich weiß:
Nach einer Korrektur, die ich stets zum Nachkauf nutze, kommt auch wieder der Aufschwung.
Hier ein kurzer Einblick in die Entwicklung „meiner besten Aktien der Welt“.

Ranking nach mittelfristiger Trendstabilität (Daten durch TraderFox):

In dieser Liste sind Aktien dabei, die jeder wohl kennen sollte:
MasterCard und Visa fürs Shoppen,
Amazon natürlich,
Adobe, das Burggrabenunternehmen für Graphiker und Designer
Cisco Systems, der Erbauer des Internets und der 5G Netze,
LVMH, der Luxusgüter Gigant aus Paris
McDonalds natürlich und immer noch,
Alibaba und Tencent, der China Play für die nächsten 20 Jahre
Nvidia, der KI und Graphik Gigant.

Zur Schönheit der Chart der MasterCard Aktie. Ein Verkauf in den letzten 10 Jahren wäre immer falsch gewesen.

Und nun das Ranking nach Performance pro Jahr inkl. Dividenden ( Haltedauer 3 bis 11 Jahre ),
Daten von  PortfolioPerformance, meinem persönlichen Performance Analyse Tool.

Hier sind auch wieder Werte dabei, die alle über 16 % p.a. erwirtschaften konnten.
Es sei angemerkt, dass ich in Q4 2018 British American Tobacco und in Q1 2019 Varta, Cisco Systems, Tencent und Alibaba hinzugekauft habe. Match Group und Wirecard befinden sich nicht mehr im Depot ( Daten aus früheren Haltedauern ). Varta , Cisco, Alibaba und B.A.T. sind gleich gut eingeschlagen und rentieren bereits hervorragend.

Meine Zeit gewichtete Rendite p.a. beträgt aktuell 9,10 % p.a..
Die Gesamtsteigerung des Portfolios ( Start 01.09.2007 ) beträgt nun 206,37 %, Daten aus PortfolioPerformance.

Geduld, Konsequenz im Ansparen und langfristiges Investieren in die besten Aktien der Welt werden langfristig auf jeden Fall zu einem den Markt übertreffendes Ergebnis führen, Aufs und Abs eingeschlossen. Aber das muss man aushalten.

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Ende Dezember – „zwischen den Tagen“ sozusagen –  ist es traditionell Zeit Bilanz zu ziehen und auf ein ereignisreiches Jahr zurückzublicken.

Die Aktienmärkte präsentierten sich im gesamten Jahr zunehmend volatil mit abwärts gerichteter Grundtendenz. Einige Konjunktur beeinflussende Faktoren waren permanent auf der Tagesordnung, ganz vorne der Handelsstreit zwischen China und den USA.  Ebenso sorgte das Chaos um den Brexit für Aufregung, da geriet der italienische Unsinn eines nicht bezahlbaren Staatsbudgets fast schon zur Nebensache.  All diese wirtschaftspolitischen Störfeuer, steigende US Zinsen und besonders die schrumpfenden Wachstumsraten eines Großteils der Firmen ab Mitte des Jahres sorgten für sinkende Aktienkurse. Aktienkurse können nur steigen, wenn die Unternehmensgewinne stetig weiter steigen. Für Wachstumsdellen ist da kein Platz.

Und aus diesem Grunde habe ich mich persönlich auf Aktien fokussiert, deren operative Margen und deren Nettorenditen auf lange Sicht größer 15 % betragen, die konstant steigende Umsätze und Gewinne präsentieren und deren Dividendenausschüttungen zumindest langfristig konstant bleiben und bestenfalls jedes Jahr steigen.

Apropos Dividenden: im Jahre 2018 konnte mein Aktiendepot stolze 49,6 % mehr Dividenden verbuchen als ein Jahr zuvor. Bereits 30 % aller Zuwächse sind auf Dividendenzahlungen zurückzuführen, 70 % auf langfristige Kursgewinne ( seit Start September 2007 ).
Der Grund waren Zukäufe in monatlich zahlende US amerikanische REITs und Dividenden starke Titel wie British American Tobaco und Royal Dutch Shell.

Hier sieht man die langfristige Entwicklung aller jährlichen Dividendenerträge seit 2007, die meinem Aktiendepot zugeflossen sind.

Im September 2007, wenige Monate vor der letzten Finanzkrise habe ich meine Investment Philosophie formuliert.

Ich investiere langfristig in die besten Aktien der Welt, lasse den Zinseszins Effekt für mich arbeiten ( siehe Dividendenhistorie ) und lasse mich nicht durch Konjunkturzyklen und politische Störfeuer aus der Ruhe bringen.

Gewiss, das Jahr 2018 geht als ein durchwachsenes Börsenjahr in die Geschichte ein. Kursabschläge im letzten Quartal durch eine vorweggenommene Rezessionsangst und sinkende Gewinnraten eines Großteils der Unternehmen waren am Ende dominant.

Aber nur diejenigen, die nun in Panik 2018 ihre Positionen verkauft haben, haben möglicherweise Verlust gemacht. Wenn die verkauften Positionen Gewinn gebracht haben, wurden diese Gewinne sogleich um 25 % + 6,25 % Steuer ( Abgeltung und Soli ) reduziert. Und diejenigen haben nun zusätzlich das Problem, das Geld wieder sinnvoll anzulegen. Denn die Inflation wird zielsicher auf Dauer die Kaufkraft schmälern.

Und nun zu den reinen Kennzahlen.

Der Wert meines privaten Aktiendepots ist in 2018 um 5,53 % gesunken. Wir vergessen hierbei nur zu oft, dass der Wert 10 Jahre lang jedes Jahr gestiegen ist. Und ich will ja morgen nicht alle meine Positionen verkaufen. Ich möchte langfristig am Erfolg der besten Unternehmen dieser Welt teilhaben.

Langfristig ist das Depot seit September 2007 um 189 % gewachsen, das entspricht 7,20 % p.a.!
Und hier war ein Aktiencrash mit dabei.

Hier die Liste meiner langfristig besten, renditestärksten Aktien ( Performance inkl. Dividenden in % pro Jahr seit Sep. 2007)

In der nächsten Tabelle sind meine Aktienstars 2018 nach Performance gelistet ( nicht alle Aktien waren vom 2.Jan bis 28.Dez im Depot ).

Es war also nicht alles schlecht in 2018.

Meine beiden prominenten Wikifolios MPINVEST Globale Trends und Dividenden haben sich leider nicht so gut entwickelt wie erwartet.

Das Wikifolio MPINVEST Globale Trends ist mit einem Minus von 9,3 % aus dem Handel gegangen.

Hierbei ist zu sagen, dass ich zum Schutze meiner Anleger die aktuelle Cashquote auf 96 % erhöht habe. Als Vergleichsindex wurde der Nasdaq gewählt, da in diesem Wikifolio vorwiegend Technolgiewerte gehandelt wurden.

Das Wikifolio MPINVEST Dividenden erreichte leider nur ein Minus von 11,3 %.

Hierbei sei angemerkt, dass das Wikifolio am 27.12. komplett umgeschichtet wurde und mit zehn Dividenden starken Titeln aus Europa bestückt ist. Da auf Grund eines US amerikanischen Gesetzes aus der Obama Administration keine Dividenden US Amerikanischer Aktien in ausländische Indexzertifikate ausgeschüttet werden, werden nur europäische Aktien in diesem Wikifolio gehalten. Daher wird dieses Wikifolio mit dem Euro STOXX 50 verglichen.

In der folgenden Tabelle ist die annualisierte Performance meiner Wikifolios seit Auflegung im März 2013 aufgeführt. Ebenso die Werte für den DAX Performance Index und den S&P500 in diesem Zeitraum.

Meine Ziele 2019

Konstante Sparrate auf das Cash Konto meines Onlinebrokers beibehalten
Ansammeln der Dividenden
Steigerung der Dividendenerträge um zumindest 10 %
Zukäufe nur im Crashfalle in ausgewählte Titel
Ruhe bewahren und abwarten

Zusammenfassung

In Zukunft müssen wir wohl kleinere Brötchen backen und mit weniger Rendite zufrieden sein.
Aktien sind und bleiben jedoch langfristig die beste Anlageklasse. Und spannend und transparent sind Aktien und die Wirtschaft allemal.

Ich persönlich sehe kein Abflauen der politischen Störfeuer und rechne weiterhin mit heftigen Kursschwankungen und einer sich abkühlenden Weltkonjunktur. Wer in diesem Umfeld ständig kauft und verkauft verschenkt langfristig wertvolle Rendite.
Besonders achte ich auf den Handelsstreit China USA sowie auf die Unternehmensgewinne.
Können die Unternehmen Ihre Gewinne und Margen weiter steigern und um wie viel können sie das?
Und können sie die Erwartungen der Analysten schlagen? Wer das nicht schafft wird gnadenlos abgestraft werden.
Wer es schafft, hurra. Dann steigen die Kurse.
Es bleibt sehr spannend.

Vielleicht werden wir ja positiv überrascht. Wer weiß das schon.

In diesem Sinne, bleiben Sie gelassen und gesund.

Alles Gute im neuen Jahr 2019.

Ihr Martin Pfordt

Die Performance Kennzahlen wurden mit der im Internet kostenlos erhältlichen Software Portfolio Performance erstellt.
Einen großen Dank gilt den Entwicklern.

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Vorweihnachtszeit, besinnliche Zeit.
Zeit zurückzublicken und ein bisschen in die Zukunft zu schauen.

Das Börsenjahr 2018 war durchwachsen bis schlecht, auf jeden Fall sehr volatil und von großer Unsicherheit geprägt.

Die Aktieninvestoren sind aktuell sehr stark verunsichert und viele große Adressen spekulieren sogar auf fallende Kurse. Durch die nicht enden wollenden politischen Streitereien ( Handelskriege, Brexit, Frankreich, Italien ) und die Zinsanhebungen der US-Notenbank FED verstärkt, hat der aktuell laufende Konjunkturzyklus bereits vor einigen Monaten seinen Höhepunkt überschritten.

Die Ökonomen und Analysten rechnen in den nächsten Monaten mit einem abgeschwächten Wachstum der Weltwirtschaft.
Am deutlichsten sieht man dies an den Unternehmenskennzahlen. Ich achte hierbei besonders auf Ergebniszahlen aus den einzelnen Unternehmen. Und hier hört man seit Sommer oft die Formulierungen: „der Umsatz und der Gewinn blieben unter den Erwartungen der Analysten, die Jahresziele können nicht gehalten werden, das Wachstum schwächt sich ab“.
Wenn ich solche Informationen vermehrt höre, weiß ich aus Erfahrung, dass die große Party an den Aktienbörsen nun vorbei ist. Und wenn man genau zugehört hat, wurde auf den diesjährigen Hauptversammlungen von Siemens, Osram und Infineon bereits im Februar auf diese schwächere Zukunft hingewiesen.

Was die Börse gar nicht mag sind Unsicherheit und sinkende Unternehmensgewinne.
Die Aktienkurse reagieren wie ein Seismograph sehr rasch auf diese Entwicklungen und laufen bereits seit Wochen erheblich nach Süden.

Was bedeutet dies nun für uns Privatinvestoren?
In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass ich nur Burggrabenunternehmen und Dividendenaristokraten in meinem Portfolio halte, die einen Konjunktureinbruch gut überstehen sollten und im nächsten Konjunkturzyklus mit gestärkter Kraft weitere Marktanteile gewinnen werden. Hier befinden sich Titel wie McDonalds, Coca-Cola, Amazon, MasterCard, Nvidia, Wirecard, Birkshire Hathaway und Co.*!

Den größten Fehler aus meiner Sicht, den man machen kann, ist jetzt zu verkaufen.
Erstens ist man aktuell schon viel zu spät dran, denn manche Kurse haben sich vom Hoch bereits halbiert ( Nvidia ) oder liegen mit Kursabschlägen von 30 bis 35 % stark gedrückt am Boden ( Wirecard ).
Zweitens müsste man sofort 25% Abgeltungssteuer und 6,25 % Soli für all die schönen Gewinne aus dem letzten Zyklus an den Fiskus überweisen ( Aktienkultur lebe hoch ). Das Geld würde dann sofort in meinem Investmentdepot fehlen und stünde für den nächsten Aufschwung nicht mehr zur Verfügung.
Drittens würde ich zu Beginn des nächsten Aufwärtstrends nicht mehr am Börsengeschehen teilnehmen und würde so oft genug den Wiedereinstieg und die ersten fetten Gewinne verpassen. Diese Prozentpunkte fehlen mir dann in der langjährigen Betrachtung und das macht sich durchaus negativ bezahlt.

Ein schönes Beispiel hierzu ist die Aktie von McDonalds. Bereits im Sommer 2007 gekauft habe ich sie konsequent in der Finanzkrise 2008/09 gehalten, auch später eine zweijährige Seitwärtsphase beim Kampf um die $ 100 Grenze erduldet. Diese Konsequenz und Geduld bescheren mir nun eine Kapitalrendite nach Steuern von 16,0 % p.a.

 

 

 

 

Sogar noch besser lief die Aktie von MasterCard, die ich seit drei Jahren halte und die mir nun 27, 6 % p.a. beschert.

 

 

 

 

Und nun zum Kauf, wann kaufe ich denn nun wieder zu?

Als langfristiger  Aktiensparer habe ich bereits seit langer Zeit einen Dauerauftrag von meinem Girokonto auf meine Depotkonto eingerichtet.  Somit füllt sich das Cashkonto des Aktiendepots kontinuierlich durch meine Sparrate und durch Dividendenzahlungen meiner Aktien ( McDoanalds, Siemens, MasertCard als Beispiel) Monat für Monat an. In einem früheren Beitrag habe ich einmal herausgearbeitet, dass der größte Fehle für einen Investor in Crashphasen darin besteht, nur ungenügend große Cashbestände zu besitzen und wenn die Börsen unten sind, bereits voll investiert zu sein. Durch das Ansammeln von Cash durch Dividenden und die Sparrate während des Aufschwungs vermeide ich konsequent diesen Fehler.

Wir haben festgestellt, dass das Gewinnwachstum der Wirtschaft und der Unternehmen nun zurückgeht, dass die Börsenkurse bereits fallen und meiner Meinung nach werden Sie dies auch eine gewisse Zeit weiter tun. Dies kann auch das ganze Jahr 2019 bis 2020 so weitergehen. Aber das sollte uns nicht beunruhigen, denn die Menschen in den Firmen arbeiten stets an Verbesserungen und Innovationen und versuchen von Natur aus in den globalen Märkten die Umsätze und Gewinne Ihrer Firmen zu verbessern. Innovationstreiber und „Game Changer“ wie Nvidia, Amazon, Wirecard und Co. werden in 10 Jahren deutlich bessere Ergebnisse erwirtschaften als heute. Blicken wir optimistisch in die Zukunft. IT, künstliche Intelligenz, Cloud Services, autonomes Fahren, personalisierte Medizin und vieles mehr wird unsere nahe Zukunft ( 10 bis 20 Jahre ) revolutionieren.

Wann kaufe ich nun wirklich wieder zu?
Meiner Ansicht nach gibt es hierfür eindeutige Zeichen und Beobachtungen aus fundamentaler und Chart technischer Sicht.
Die Firmen präsentieren wieder Ergebnisse, die deutlich über den Erwartungen der Analysten ausfallen.
Der große Handelsstreit China/USA wird beigelegt und China öffnet komplett seine Märkte für alle. Die Kurse beginnen wieder zu steigen und übersteigen mit der Zeit die gleitenden Durchschnitte der GD 50 und GD 200 Linien.
Oft kommt nach einer ersten Erholungsrally  noch einmal ein Kursrücksetzer, der die alten Tiefststände jedoch nicht mehr erreicht.

Meine persönliche Schlussfolgerung: Ich sammele weiterhin Cash an, beobachte die Szene am Seitenrand und greife zu, wenn die Zeichen klar und eindeutig sind. Denn keines dieser drei grundlegenden Szenarien ist bis heute eingetreten. Wir brauchen Geduld und Zeit und sollten uns niemals durch das ständige Hin und Her an Wallstreet verunsichern lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute mit viel Gesundheit im bald beginnenden neuen Jahr 2019.

*der Author hält Anteile an allen Firmen, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

 

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Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar. Die bereitgestellten Inhalte können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ferner sind die Inhalte nicht als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Kursentwicklungen in der Vergangenheit bieten keine Gewähr für die Wertentwicklung in der Zukunft. Die Inhalte sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Die Inhalte stellen weder ein Verkaufsangebot oder Werbung für ein Verkaufsangebot für Wertpapiere oder Rechte noch eine Aufforderung zum Handel mit Wertpapieren oder Rechten dar

 

Style 2

Die Kapitalmärkte werden wieder volatiler und die Krisenherde weiten sich aus. Überall ist Unruhe und neue Machtstrukturen bilden sich heraus. Die Nervosität der Marktteilnehmer wird größer und Angst und Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt, wechseln sich in schneller Folge ab. Ich persönlich lasse mich mit meiner langjährigen Erfahrung nicht mehr verrückt machen. Es könnte bald wieder einmal eine gute Gelegenheit kommen, zu deutlich preiswerteren Kursen die besten Aktien der Welt einzusammeln oder seinen Bestand auszubauen.

 

Wie agiere ich persönlich aktuell?
Seit dem Rücksetzer im letzten Quartal 2018 baue ich durch Dividendenzahlungen und meine monatliche Überweisung ins Geldkonto meines Aktiendepots den Barbestand stetig auf. Mittlerweile fließen jede Woche Dividenden in mein Depot und dies erinnert mich immer wieder daran, dass der Geschäftserfolg einer Firma auch meinem persönlichen Konto zu Gute kommt.
Im späten Dezember 2018 kaufte ich zum letzten Mal zu deutlich gedrückten Kursen weitere Burggrabenfirmen hinzu. Seit dieser Zeit lasse ich den Geldbestand wachsen um dann zu gegebener Zeit weiter zukaufen zu können.

Welche Aktien werde ich zukaufen?
Aktien von Burggrabenfirmen, ganz klar!
Burggrabenfirmen zeichnen sich durch ein überlegenes Geschäftsmodell aus, sind meistens die Platzhirsche in Ihrer Industrie und besitzen durch einzigartige Produkte und Dienstleistungen eine einzigartige Preissetzungsmacht und sehr hohe Margen. Dies drückt sich durch hohe Nettogewinnmargen und hohe operativen Margen aus. Sind diese Firmen darüber hinaus in wachsenden Märkten unterwegs und können nachhaltig ihren Umsatz und Gewinn steigern, so sprechen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Firma, deren Aktienkurs tendenziell nach Norden strebt.

Ich persönlich achte ganz besonders auf verschiedene Mindestanforderungen dieser Kennzahlen.
Die Nettogewinnmarge sollte größer als 15% sein, die operative Marge ebenso größer als 15 %. Umsatz und Gewinn sollte in den letzten fünf Jahren im Schnitt um 10 % gewachsen sein. Ganz besonders mag ich Firmen, die im Bereich Software, Streaming und Cloud Management mit Lizenzmodellen tätig sind. Dies erhöht die Prognosesicherheit und dämpft potentiell konjunkturelle Rückgänge.

Schwächephasen an den Märkten, die nicht durch individuelle Probleme einer Firma hervorgerufen werden, nutze ich persönlich dann immer sehr gerne zu meist preiswerten Zukäufen dieser Burggraben Aktien.

Im sich verschärfenden Handelskrieg, der auch eine Wachstumsdelle der Weltwirtschaft nach sich ziehen wird, könnten wir bald wieder erheblich tiefere Kurse sehen. Umso wichtiger ist es nun, genügend Cash in der Kasse zu halten, um nach einem großen Knall beherzt und preiswert zugreifen zu können. Denn eines lehrt die Geschichte: Präsidenten kommen und gehen und langfristig wird vieles besser werden.

Welche Fehler man nun unbedingt vermeiden sollte?
Nun, der alte Spruch von Andre Kostolany, dem aus Ungarn stammenden Migranten, der nach dem Krieg ein Vermögen mit deutschen Staatsanleihen machte, sagte immer wieder: „Hin und Her macht Taschen leer“.

Was meinte er damit? Die Masse der Markteilnehmer und besonders die Finanzindustrie lebt doch vom ewigen Kaufen und Verkaufen. Gebühren wandern stets von uns Investoren in die Kassen der Broker, Börsenbriefschreiber und Fondanlagegesellschaften. Gewinne müssen versteuert werden und Abgeltungssteuer und Soli wandern zum Finanzminister. So füllen die Verkäufer zumindest die Löcher, die unser Politsystem erzeugt.
Aber das muss nicht sein. Vermeiden Sie doch einfach durch Geduld und Gelassenheit dieses ständige Hin und Her und halten ihre Aktien langfristig im Depot.
Nur wer die besten Aktien der Welt kauft und langfristig hält, kann meiner Meinung nach viel gelassener dem wilden Treiben an den Börsen zuschauen.
Nur, indem man Aktien über lange Zeiträume besitzt und für sich arbeiten lässt, kommt man in den Genuss des Zinseszins und wird damit langsam aber stetig reich. Das nenne ich überlegtes Warten!

 

Hier eine kleine Auswahl meiner Burggrabenfirmen, wo sich ein Zukauf beim nächsten Abschwung lohnen könnte*.

Firma Nettogewinn Marge Operative Marge Umsatzwachstum Gewinnwachstum Eigenkapitalquote
Visa 48,24 65,11 11,84 18,42 49,12
Mastercard 39,19 49,43 12,37 16,98 21,7
McDonald´s 28,18 41,84 -5,6 6,36 -19
Altria 27,45 39,58 0,72 10,3 26,58
Nvidia 35,34 33,75 23,15 55,46 70,28
Match Group 27,63 32,43 16,59 na 6,13
Adobe 28,69 31,93 17,36 55,54 50
Tencent 25,17 31,78 38,92 37,55 44,7
Veeva Systems 26,66 25,85 32,62 51,38 74,84
Bet-At-Home 22,75 24,57 10,86 17,59 67
Johnson&Johnson 18,75 23,29 2,73 2,99 39,1
Nemetschek 16,44 21,88 19,93 26,17 42,98
Wirecard 17,23 21,76 33,15 30,59 32,84
LVMH 13,58 20,61 9,95 12,97 43,46
Twitter 39,63 18,28 35,55 19,82 66,97

 

Start eines Demo Aktien Depots, das nur Werte enthält, deren operative Marge > 20 % beträgt:

 

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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  • sortiert nach der Operativen Marge, Daten aus der Morningstar Datenbank, by TraderFox

Als gut informierter Privatanleger lese ich regelmäßig diverse Publikationen aus Finanzblogs, email Ankündigungen für kostenlose und kostenpflichtige Börsenbriefe und Finanzzeitschriften. In den letzten Wochen werden einmal mehr Cannabis Aktien wie die Sau durchs Dorf getrieben. Es wird von  enormen Gewinnmöglichkeiten und dem „schnell reich werden“ geschwärmt und auch ich gebe zu, immer wieder von dieser Droge gepackt zu werden.
Aber nein: ich bin ja im Alter etwas reifer geworden und anstatt sofort zu kaufen und zu hoffen, habe ich mir die Zeit gegönnt und einige Recherchen zu diesem Markt durchgeführt.
Und siehe da: von den vielen, gerade wie Pilze aus dem Boden schießenden Firmen machen gerade einmal zwei einen kleinen Gewinn im letzten Quartal. Alle anderen verbrennen Geld und werden die nächsten 10 Jahre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht überstehen. Außerdem wird der weltweite Markt durch strenge Gesetze reglementiert und damit der freie Markt stark eingeschränkt. Außerdem denke ich, dass sich große Tabakmultis Teile dieses Wachstumsegments durch gezielte Übernahmen einverleiben werden. Drei gewichtige Gründe, in diesen heißen Markt nicht zu investieren. Es gibt ausreichend viele Top Firmen, mit denen sich langfristig viel Geld verdienen lässt.

Bevor Sie nun durch Gier getrieben bei jeder neuen Aktienempfehlung sofort loslegen und kaufen und jedem Marktgeschrei hinterherrennen, sollten Sie vielmehr innehalten und eigene Überlegungen zu dem Markt und der Aktie tätigen.
Für alle Börsenneulinge und diejenigen, die wahrhafte Investoren a la Warren Buffett werden wollen, habe ich vierzehn Fragen zusammengestellt, die sich jeder “Buy & Hold” – Investor zuvor beantworten sollte, bevor er eine Aktie kauft.

 

  • Ist die Firma in einem expandierenden Markt weltweit tätig?
  • Wird das Wachstum nicht durch eine lokale Gesetzgebung beschränkt?
  • Ist die Firma profitabel?
  • Verfügt die Firma über Alleinstellungsmerkmale und einen Burggraben ( Warren Buffett )?
  • Ist die Firma innovativ und bringt ständig neue, profitable Produkte auf den Markt?
  • Liegt die operative Marge und die Nettogewinnmarge der Firma über 20 %?
  • Weist die Firma ein geometrisches Umsatzwachstum in den letzten fünf Jahren > 10 % aus, was auf einen expandierenden Markt schließen lässt?
  • Weist die Firma ein geometrisches Gewinnwachstum in den letzten 5 Jahren > 15 % aus, was auf gewonnene Marktanteile schließen lässt?
  • Können Sie sich vorstellen, dass die Firma noch in 10 oder besser sogar 20 Jahren existiert?
  • Sind die Schulden so gering und der Cash Flow so groß, dass die Firma eine Finanzkrise und/oder eine Rezession gut überstehen kann?
  • Befindet sich der Kurschart in einem stabilen Aufwärtstrend und ist geprägt durch geringe tägliche Volatilität?
  • War der Kursanstieg der Aktie in den letzten 52 Wochen > 15 %?
  • Wenn ich nur 20 verschiedene Aktien in meinem ganzen Leben kaufen dürfte: wäre sie auch dabei?
  • Kann ich mir vorstellen, diese Aktie ein Leben lang zu behalten und höchstens von den ausgeschütteten Dividenden meinen Lebensunterhalt zu bestreiten?

Investieren macht Spaß und mit der nötigen Arbeit und Begeisterung und einem Anlagezeitraum von 10 oder 20 Jahren werden Sie mit großer Sicherheit Renditen > 10 % p.a. einfahren können.
Nur Firmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell, mit stets steigenden Umsätzen und Gewinnen bei sehr guten Margen werden auf Dauer durch steigende Kurse ihre Anteilseigner reich belohnen.

 

Und bedenken Sie bitte eines:
jeder Verkauf einer Aktie mit Gewinn kostet Sie Rendite in Form der 25 %igen Abgeltungssteuer auf den Gewinn und darauf nochmals 5,5% Solidaritätsbeitrag. Der Staat nimmt es sich durch leistungsfreies Warten. Dabei wollen wir ihn doch nicht unterstützen.

Wie sagte Charlie Munger, der Kompagnon von Warren Buffett so schön:
„Durch den Kauf und den Verkauf einer Aktie verdient man kein Geld“!

Nur, indem man Aktien über lange Zeiträume besitzt und für sich arbeiten lässt, kommt man in den Genuss des Zinseszins und wird damit langsam aber stetig reich. Das nenne ich überlegtes Warten!

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Das erste Quartal 2019 wurde von einem durchaus dominanten Kurssprung der Aktienmärkte geprägt. Meine Strategie im privaten Depot – Buy&Hold der besten Aktien der Welt – hat sich einmal mehr bezahlt gemacht.
Im letzten Quartal 2018, als die Finanzwelt aus Angst vor Handelskriegen, Brexit und Rezession die Aktienbörsen in den Keller schickten, behielt ich  die Nerven und blieb investiert. Ich kaufte sogar beherzt zu Abstauberkursen zu. Eine Bet-At-Home zu tollen 44 €, was mir nun im Mai eine Dividendenrendite von 14,8 % bescheren wird. Ende Mai schüttet Bet-At-Home 6,50 € pro Anteilsschein aus. Oder denken wir an eine British American Tobacco, die nach einer langer Talfahrt zu super Rabatten im Warenhaus der Börse zu finden war: auch hier schnappte ich bei 28,66 € zu. In der Zwischenzeit flossen Dividenden und der Kurs hat sich auch noch schön entwickelt. Eine annualisierte Performance von 31 % steht hier schon zu Buche. Eine Varta wurde neu ins Depot aufgenommen, die mit einem tollen Aufwärtstrend Aufmerksamkeit erzeugen dürfte. Vielleicht entsteht hier eine neue Sartorius.

Chart Varta seit IPO

Ein Wort zu meinen „Besten Aktien der Welt“.

In diesem Bereich wurde die Korrektur aus dem letzten Quartal 2018 weitgehend ausgeglichen und von einigen Werten mit neuen All Time Highs oder 52 Wochen Hochs bejubelt.

Mastercard, Visa, LVMH, Cisco Systems waren die Stars im ersten Quartal.
Auch Nvidia steht wieder mit 34,4 % Zugewinn YTD auf Platz 2 der Gewinner Aktien.

Performance YTD meiner Gewinner Aktien

Mit McDoanld´s ist nun auch die vierte meiner Aktien über die 200 % Zugewinngrenze ( ohne Dividenden ) gesprungen.
Nvidia, die stramm auf den Kursvervierfacher ( 300 % plus ) zusteuert, führt diese Liste mit 295 % weiter an. Gefolgt von Altria 227 %, Amazon 209 % und nun McDonald´s mit 201 %.
Mastercard ( 95 % im Plus seit 19.10.2017 im Depot) steht auf dem Sprung über die Verdoppler Grenze.
Mein Fehler, diese Aktie gab es vor 10 Jahren für $ 13!

Man sieht: nur mit Geduld und Gelassenheit und mit den besten Aktien der Welt sind solche Erfolge langfristig möglich.

Insgesamt konnte mein privates Aktienportfolio im ersten Quartal um 14,54 % zulegen.

Seitdem ich diese Strategie verfolge ( 01. September 2007 ) legte das Depot um 217,6 % oder um zeitgewichtete 9,72 % pro Jahr zu. Die 10 % p.a. sind nicht mehr weit.

 

Kennzahlen seit 01.09.2007                                YTD 2019

 

Schauen Sie sich diese Charts an. Warum sind Sie nicht auch in diese tollen Firmen investiert?

Charts von Mastercard, Nvidia, Amazon

Die Performance meiner Wikifolios ist leider nicht so berauschend. Lediglich das Wikifolio MPINVEST Globale Marken entwickelte sich in Q1 mit 6,93 % besser als der breite S&P 500, der es lediglich auf 6,29 % schaffte.

Hier gilt es zu arbeiten und die Performance der übrigen Strategie Wikifolios deutlich zu steigern.

 

 

 

 

Performance Q1 2019 meiner MPINVEST Wikifolio Familie im Vergleich zu wichtigen Indizes.

 

Mein besonderer Blick gilt weiterhin der Politik der Notenbanken, der Inflation in USA, China und Europa und den Wachstumszahlen der Weltwirtschaft. Aber ganz besonders meiner ausgewählten Aktien. Denn nur hochprofitables, konstantes und langanhaltendes Wachstum kann solche Gewinneraktien, wie in diesem Report vorgestellt, hervorbringen.

 

 

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Charts stammen von TraderFox, Performances von Portfolio Performance

 

 

 

 

Eine aktuelle Statista Studie  – online veröffentlicht  im Vogel Verlag, siehe Link – zeigt beeindruckend, dass Geldsorgen und Schulden das mit Abstand höchste bekannte Risiko darstellt, am Burnout Syndrom zu erkranken. Ewiger Stress, hervorgerufen durch Geldsorgen, innere Unruhe seine Rechnungen nicht  mehr bezahlen zu können oder Frustrationen, sich nie mehr etwas Schönes leisten zu können, treiben viele Menschen in diesen schlimmen Erschöpfungszustand. Der Höhepunkt am Ende eines Lebens ist Altersarmut und Depression.

https://www.process.vogel.de/index.cfm?pid=7513&pk=8600&fk=0&type=gallerylisting&cmp=nl-137&uuid=586B97F2-C509-FA57-92C166A5F27C3300#1

Aber wie soll man denn ein Leben ohne Geldsorgen organisieren?

Die EZB unterstützt uns seit Jahren dabei!

Heute hat uns Mario Draghi einmal wieder unmissverständlich mit auf den Weg gegeben: die Zinsen bleiben unten und das so lange wie es sein muss. Glaubt denn wirklich noch jemand, dass die Zinsen in den nächsten 5 Jahren signifikant angehoben werden. Viel zu schlecht ist Europas finanzieller Zustand.

Entgegen vieler Pressebeiträge, wonach die Sparer auf Grund der Niedrigzinspolitik der EZB immer ärmer werden, argumentiere ich völlig entgegengesetzt.
Otto Normalverbraucher muss umdenken!
Er sollte sein Geld nicht auf Sparbüchern und Geldmarktfonds vergammeln lassen, wo es durch die Inflation von Jahr zu Jahr immer mehr an Kaufkraft verliert.
Die Angst vor dem Risiko ist kein nachhaltiges Argument. Denn auf Sparbüchern wird das Geld mit Sicherheit jedes Jahr weniger wert, das ist ohne Risiko sicher.

Er sollte es vielmehr der Produktivwirtschaft zuführen und Aktien kaufen. Dadurch kann auch er an den Erfolgen der globalen Wirtschaft partizipieren und mit den besten Aktien der Welt ein Vermögen aufbauen und damit auch gleichzeitig dem Risiko entgehen, sich ewig durch Geldsorgen stressen zu lassen.

Aktiensparen oder besser das Investieren in international erfolgreiche Firmen ist das Zauberwort.
Sparen mit Sparbuch und Lebensversicherung entwerten dauerhaft die Kaufkraft nachhaltig. Sicher!

Die EZB dient seit vielen Jahren dem Aktien Sparer ( Investor ), indem er den Zins in Euroland niedrig hält und dadurch auch den Euro drückt. US amerikanische Aktien in € notiert profitieren von Währungsgewinnen und unsere Exportwirtschaft profitiert vom niedrigen Euro.

Haben Sie gewusst, dass eine Anlage in einen ETF auf den breiten S&P 500 auf lange Sicht von 10 oder 20 Jahren ca. 8 % p.a. erwirtschaftet?
Kombiniert man diese Rendite noch mit einem monatlichen Sparplan und investiert 10 % seiner Nettoerträge – oder auch nur 50 € oder 100 € – kontinuierlich in solch einen ETF, dann bewahrt man sich nachhaltig vor Geldsorgen und finanziellen  Zukunftssorgen.

Entscheidet man sich dafür, etwas mehr über Wirtschaft und Aktien wissen zu wollen und dann in besonders erfolgreiche Aktien zu investieren, so schafft man eine deutlich höhere Rendite. Einige langfristige Anlagekonzepte, die in der Literatur für jeden nachlesbar sind, schaffen es auf 15 oder 16 % p.a.
Der aktuell langfristig erfolgreichste Investor aller Zeiten, Warren Buffett, kommt seit nunmehr über 60 Jahren auf nahezu  21 % p.a. und hat somit ein Multi Milliarden Unternehmen aufgebaut.

Joel Greenblatt hat mit seiner „Zauberformel“ ca. 30,8 % Rendite p.a. über 15 Jahre hinweg erwirtschaften können (im Zeitraum 1988 bis 2004).

Sein Buch zum Nachlesen:

https://www.amazon.de/Die-B%C3%B6rsen-Zauberformel-Markt-Leichtigkeit-schlagen/dp/3938350156/ref=asap_bc?ie=UTF8

Mein wikifolio MPINVEST Gloable Trends führe ich seit Januar 2019 nach der Methode von Joel Greenblatt.

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfmpinvest

Wer in die besten Aktien der Welt investiert und gut einschätzen kann, ob es diese Firmen – getragen durch ein erfolgreiches Geschäftsmodell – auch noch in 10 oder 20 Jahren geben wird, der wird mit Sicherheit eine Jahresperformance im zweistelligen Bereich erzielen können. Und dieses Spiel der Spiele macht darüber hinaus enorm viel Spaß.
Auch die Abkühlung im letzten Quartal 2018 aus berechtigten Konjunktursorgen und politischer Unvernunft ( Handelskriege / Brexit ) konnte der Performance „meiner besten Aktien der Welt“ nichts anhaben. Langer Atem und Geduld zahlen sich langfristig immer aus. Die Schwächephase im Dezember nutzte ich konsequent zum Aufstocken meiner besten Positionen. Wer hier aus Angst und falscher Zukunftssicht verkauft hat, sitzt nun auf einem Cashbestand und läuft den nun schnell steigenden Kursen hinterher. Das vermeide ich konsequent, denn ich weiß:
Nach einer Korrektur, die ich stets zum Nachkauf nutze, kommt auch wieder der Aufschwung.
Hier ein kurzer Einblick in die Entwicklung „meiner besten Aktien der Welt“.

Ranking nach mittelfristiger Trendstabilität (Daten durch TraderFox):

In dieser Liste sind Aktien dabei, die jeder wohl kennen sollte:
MasterCard und Visa fürs Shoppen,
Amazon natürlich,
Adobe, das Burggrabenunternehmen für Graphiker und Designer
Cisco Systems, der Erbauer des Internets und der 5G Netze,
LVMH, der Luxusgüter Gigant aus Paris
McDonalds natürlich und immer noch,
Alibaba und Tencent, der China Play für die nächsten 20 Jahre
Nvidia, der KI und Graphik Gigant.

Zur Schönheit der Chart der MasterCard Aktie. Ein Verkauf in den letzten 10 Jahren wäre immer falsch gewesen.

Und nun das Ranking nach Performance pro Jahr inkl. Dividenden ( Haltedauer 3 bis 11 Jahre ),
Daten von  PortfolioPerformance, meinem persönlichen Performance Analyse Tool.

Hier sind auch wieder Werte dabei, die alle über 16 % p.a. erwirtschaften konnten.
Es sei angemerkt, dass ich in Q4 2018 British American Tobacco und in Q1 2019 Varta, Cisco Systems, Tencent und Alibaba hinzugekauft habe. Match Group und Wirecard befinden sich nicht mehr im Depot ( Daten aus früheren Haltedauern ). Varta , Cisco, Alibaba und B.A.T. sind gleich gut eingeschlagen und rentieren bereits hervorragend.

Meine Zeit gewichtete Rendite p.a. beträgt aktuell 9,10 % p.a..
Die Gesamtsteigerung des Portfolios ( Start 01.09.2007 ) beträgt nun 206,37 %, Daten aus PortfolioPerformance.

Geduld, Konsequenz im Ansparen und langfristiges Investieren in die besten Aktien der Welt werden langfristig auf jeden Fall zu einem den Markt übertreffendes Ergebnis führen, Aufs und Abs eingeschlossen. Aber das muss man aushalten.

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Ende Dezember – „zwischen den Tagen“ sozusagen –  ist es traditionell Zeit Bilanz zu ziehen und auf ein ereignisreiches Jahr zurückzublicken.

Die Aktienmärkte präsentierten sich im gesamten Jahr zunehmend volatil mit abwärts gerichteter Grundtendenz. Einige Konjunktur beeinflussende Faktoren waren permanent auf der Tagesordnung, ganz vorne der Handelsstreit zwischen China und den USA.  Ebenso sorgte das Chaos um den Brexit für Aufregung, da geriet der italienische Unsinn eines nicht bezahlbaren Staatsbudgets fast schon zur Nebensache.  All diese wirtschaftspolitischen Störfeuer, steigende US Zinsen und besonders die schrumpfenden Wachstumsraten eines Großteils der Firmen ab Mitte des Jahres sorgten für sinkende Aktienkurse. Aktienkurse können nur steigen, wenn die Unternehmensgewinne stetig weiter steigen. Für Wachstumsdellen ist da kein Platz.

Und aus diesem Grunde habe ich mich persönlich auf Aktien fokussiert, deren operative Margen und deren Nettorenditen auf lange Sicht größer 15 % betragen, die konstant steigende Umsätze und Gewinne präsentieren und deren Dividendenausschüttungen zumindest langfristig konstant bleiben und bestenfalls jedes Jahr steigen.

Apropos Dividenden: im Jahre 2018 konnte mein Aktiendepot stolze 49,6 % mehr Dividenden verbuchen als ein Jahr zuvor. Bereits 30 % aller Zuwächse sind auf Dividendenzahlungen zurückzuführen, 70 % auf langfristige Kursgewinne ( seit Start September 2007 ).
Der Grund waren Zukäufe in monatlich zahlende US amerikanische REITs und Dividenden starke Titel wie British American Tobaco und Royal Dutch Shell.

Hier sieht man die langfristige Entwicklung aller jährlichen Dividendenerträge seit 2007, die meinem Aktiendepot zugeflossen sind.

Im September 2007, wenige Monate vor der letzten Finanzkrise habe ich meine Investment Philosophie formuliert.

Ich investiere langfristig in die besten Aktien der Welt, lasse den Zinseszins Effekt für mich arbeiten ( siehe Dividendenhistorie ) und lasse mich nicht durch Konjunkturzyklen und politische Störfeuer aus der Ruhe bringen.

Gewiss, das Jahr 2018 geht als ein durchwachsenes Börsenjahr in die Geschichte ein. Kursabschläge im letzten Quartal durch eine vorweggenommene Rezessionsangst und sinkende Gewinnraten eines Großteils der Unternehmen waren am Ende dominant.

Aber nur diejenigen, die nun in Panik 2018 ihre Positionen verkauft haben, haben möglicherweise Verlust gemacht. Wenn die verkauften Positionen Gewinn gebracht haben, wurden diese Gewinne sogleich um 25 % + 6,25 % Steuer ( Abgeltung und Soli ) reduziert. Und diejenigen haben nun zusätzlich das Problem, das Geld wieder sinnvoll anzulegen. Denn die Inflation wird zielsicher auf Dauer die Kaufkraft schmälern.

Und nun zu den reinen Kennzahlen.

Der Wert meines privaten Aktiendepots ist in 2018 um 5,53 % gesunken. Wir vergessen hierbei nur zu oft, dass der Wert 10 Jahre lang jedes Jahr gestiegen ist. Und ich will ja morgen nicht alle meine Positionen verkaufen. Ich möchte langfristig am Erfolg der besten Unternehmen dieser Welt teilhaben.

Langfristig ist das Depot seit September 2007 um 189 % gewachsen, das entspricht 7,20 % p.a.!
Und hier war ein Aktiencrash mit dabei.

Hier die Liste meiner langfristig besten, renditestärksten Aktien ( Performance inkl. Dividenden in % pro Jahr seit Sep. 2007)

In der nächsten Tabelle sind meine Aktienstars 2018 nach Performance gelistet ( nicht alle Aktien waren vom 2.Jan bis 28.Dez im Depot ).

Es war also nicht alles schlecht in 2018.

Meine beiden prominenten Wikifolios MPINVEST Globale Trends und Dividenden haben sich leider nicht so gut entwickelt wie erwartet.

Das Wikifolio MPINVEST Globale Trends ist mit einem Minus von 9,3 % aus dem Handel gegangen.

Hierbei ist zu sagen, dass ich zum Schutze meiner Anleger die aktuelle Cashquote auf 96 % erhöht habe. Als Vergleichsindex wurde der Nasdaq gewählt, da in diesem Wikifolio vorwiegend Technolgiewerte gehandelt wurden.

Das Wikifolio MPINVEST Dividenden erreichte leider nur ein Minus von 11,3 %.

Hierbei sei angemerkt, dass das Wikifolio am 27.12. komplett umgeschichtet wurde und mit zehn Dividenden starken Titeln aus Europa bestückt ist. Da auf Grund eines US amerikanischen Gesetzes aus der Obama Administration keine Dividenden US Amerikanischer Aktien in ausländische Indexzertifikate ausgeschüttet werden, werden nur europäische Aktien in diesem Wikifolio gehalten. Daher wird dieses Wikifolio mit dem Euro STOXX 50 verglichen.

In der folgenden Tabelle ist die annualisierte Performance meiner Wikifolios seit Auflegung im März 2013 aufgeführt. Ebenso die Werte für den DAX Performance Index und den S&P500 in diesem Zeitraum.

Meine Ziele 2019

Konstante Sparrate auf das Cash Konto meines Onlinebrokers beibehalten
Ansammeln der Dividenden
Steigerung der Dividendenerträge um zumindest 10 %
Zukäufe nur im Crashfalle in ausgewählte Titel
Ruhe bewahren und abwarten

Zusammenfassung

In Zukunft müssen wir wohl kleinere Brötchen backen und mit weniger Rendite zufrieden sein.
Aktien sind und bleiben jedoch langfristig die beste Anlageklasse. Und spannend und transparent sind Aktien und die Wirtschaft allemal.

Ich persönlich sehe kein Abflauen der politischen Störfeuer und rechne weiterhin mit heftigen Kursschwankungen und einer sich abkühlenden Weltkonjunktur. Wer in diesem Umfeld ständig kauft und verkauft verschenkt langfristig wertvolle Rendite.
Besonders achte ich auf den Handelsstreit China USA sowie auf die Unternehmensgewinne.
Können die Unternehmen Ihre Gewinne und Margen weiter steigern und um wie viel können sie das?
Und können sie die Erwartungen der Analysten schlagen? Wer das nicht schafft wird gnadenlos abgestraft werden.
Wer es schafft, hurra. Dann steigen die Kurse.
Es bleibt sehr spannend.

Vielleicht werden wir ja positiv überrascht. Wer weiß das schon.

In diesem Sinne, bleiben Sie gelassen und gesund.

Alles Gute im neuen Jahr 2019.

Ihr Martin Pfordt

Die Performance Kennzahlen wurden mit der im Internet kostenlos erhältlichen Software Portfolio Performance erstellt.
Einen großen Dank gilt den Entwicklern.

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Vorweihnachtszeit, besinnliche Zeit.
Zeit zurückzublicken und ein bisschen in die Zukunft zu schauen.

Das Börsenjahr 2018 war durchwachsen bis schlecht, auf jeden Fall sehr volatil und von großer Unsicherheit geprägt.

Die Aktieninvestoren sind aktuell sehr stark verunsichert und viele große Adressen spekulieren sogar auf fallende Kurse. Durch die nicht enden wollenden politischen Streitereien ( Handelskriege, Brexit, Frankreich, Italien ) und die Zinsanhebungen der US-Notenbank FED verstärkt, hat der aktuell laufende Konjunkturzyklus bereits vor einigen Monaten seinen Höhepunkt überschritten.

Die Ökonomen und Analysten rechnen in den nächsten Monaten mit einem abgeschwächten Wachstum der Weltwirtschaft.
Am deutlichsten sieht man dies an den Unternehmenskennzahlen. Ich achte hierbei besonders auf Ergebniszahlen aus den einzelnen Unternehmen. Und hier hört man seit Sommer oft die Formulierungen: „der Umsatz und der Gewinn blieben unter den Erwartungen der Analysten, die Jahresziele können nicht gehalten werden, das Wachstum schwächt sich ab“.
Wenn ich solche Informationen vermehrt höre, weiß ich aus Erfahrung, dass die große Party an den Aktienbörsen nun vorbei ist. Und wenn man genau zugehört hat, wurde auf den diesjährigen Hauptversammlungen von Siemens, Osram und Infineon bereits im Februar auf diese schwächere Zukunft hingewiesen.

Was die Börse gar nicht mag sind Unsicherheit und sinkende Unternehmensgewinne.
Die Aktienkurse reagieren wie ein Seismograph sehr rasch auf diese Entwicklungen und laufen bereits seit Wochen erheblich nach Süden.

Was bedeutet dies nun für uns Privatinvestoren?
In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass ich nur Burggrabenunternehmen und Dividendenaristokraten in meinem Portfolio halte, die einen Konjunktureinbruch gut überstehen sollten und im nächsten Konjunkturzyklus mit gestärkter Kraft weitere Marktanteile gewinnen werden. Hier befinden sich Titel wie McDonalds, Coca-Cola, Amazon, MasterCard, Nvidia, Wirecard, Birkshire Hathaway und Co.*!

Den größten Fehler aus meiner Sicht, den man machen kann, ist jetzt zu verkaufen.
Erstens ist man aktuell schon viel zu spät dran, denn manche Kurse haben sich vom Hoch bereits halbiert ( Nvidia ) oder liegen mit Kursabschlägen von 30 bis 35 % stark gedrückt am Boden ( Wirecard ).
Zweitens müsste man sofort 25% Abgeltungssteuer und 6,25 % Soli für all die schönen Gewinne aus dem letzten Zyklus an den Fiskus überweisen ( Aktienkultur lebe hoch ). Das Geld würde dann sofort in meinem Investmentdepot fehlen und stünde für den nächsten Aufschwung nicht mehr zur Verfügung.
Drittens würde ich zu Beginn des nächsten Aufwärtstrends nicht mehr am Börsengeschehen teilnehmen und würde so oft genug den Wiedereinstieg und die ersten fetten Gewinne verpassen. Diese Prozentpunkte fehlen mir dann in der langjährigen Betrachtung und das macht sich durchaus negativ bezahlt.

Ein schönes Beispiel hierzu ist die Aktie von McDonalds. Bereits im Sommer 2007 gekauft habe ich sie konsequent in der Finanzkrise 2008/09 gehalten, auch später eine zweijährige Seitwärtsphase beim Kampf um die $ 100 Grenze erduldet. Diese Konsequenz und Geduld bescheren mir nun eine Kapitalrendite nach Steuern von 16,0 % p.a.

 

 

 

 

Sogar noch besser lief die Aktie von MasterCard, die ich seit drei Jahren halte und die mir nun 27, 6 % p.a. beschert.

 

 

 

 

Und nun zum Kauf, wann kaufe ich denn nun wieder zu?

Als langfristiger  Aktiensparer habe ich bereits seit langer Zeit einen Dauerauftrag von meinem Girokonto auf meine Depotkonto eingerichtet.  Somit füllt sich das Cashkonto des Aktiendepots kontinuierlich durch meine Sparrate und durch Dividendenzahlungen meiner Aktien ( McDoanalds, Siemens, MasertCard als Beispiel) Monat für Monat an. In einem früheren Beitrag habe ich einmal herausgearbeitet, dass der größte Fehle für einen Investor in Crashphasen darin besteht, nur ungenügend große Cashbestände zu besitzen und wenn die Börsen unten sind, bereits voll investiert zu sein. Durch das Ansammeln von Cash durch Dividenden und die Sparrate während des Aufschwungs vermeide ich konsequent diesen Fehler.

Wir haben festgestellt, dass das Gewinnwachstum der Wirtschaft und der Unternehmen nun zurückgeht, dass die Börsenkurse bereits fallen und meiner Meinung nach werden Sie dies auch eine gewisse Zeit weiter tun. Dies kann auch das ganze Jahr 2019 bis 2020 so weitergehen. Aber das sollte uns nicht beunruhigen, denn die Menschen in den Firmen arbeiten stets an Verbesserungen und Innovationen und versuchen von Natur aus in den globalen Märkten die Umsätze und Gewinne Ihrer Firmen zu verbessern. Innovationstreiber und „Game Changer“ wie Nvidia, Amazon, Wirecard und Co. werden in 10 Jahren deutlich bessere Ergebnisse erwirtschaften als heute. Blicken wir optimistisch in die Zukunft. IT, künstliche Intelligenz, Cloud Services, autonomes Fahren, personalisierte Medizin und vieles mehr wird unsere nahe Zukunft ( 10 bis 20 Jahre ) revolutionieren.

Wann kaufe ich nun wirklich wieder zu?
Meiner Ansicht nach gibt es hierfür eindeutige Zeichen und Beobachtungen aus fundamentaler und Chart technischer Sicht.
Die Firmen präsentieren wieder Ergebnisse, die deutlich über den Erwartungen der Analysten ausfallen.
Der große Handelsstreit China/USA wird beigelegt und China öffnet komplett seine Märkte für alle. Die Kurse beginnen wieder zu steigen und übersteigen mit der Zeit die gleitenden Durchschnitte der GD 50 und GD 200 Linien.
Oft kommt nach einer ersten Erholungsrally  noch einmal ein Kursrücksetzer, der die alten Tiefststände jedoch nicht mehr erreicht.

Meine persönliche Schlussfolgerung: Ich sammele weiterhin Cash an, beobachte die Szene am Seitenrand und greife zu, wenn die Zeichen klar und eindeutig sind. Denn keines dieser drei grundlegenden Szenarien ist bis heute eingetreten. Wir brauchen Geduld und Zeit und sollten uns niemals durch das ständige Hin und Her an Wallstreet verunsichern lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute mit viel Gesundheit im bald beginnenden neuen Jahr 2019.

*der Author hält Anteile an allen Firmen, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

 

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Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar. Die bereitgestellten Inhalte können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ferner sind die Inhalte nicht als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Kursentwicklungen in der Vergangenheit bieten keine Gewähr für die Wertentwicklung in der Zukunft. Die Inhalte sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Die Inhalte stellen weder ein Verkaufsangebot oder Werbung für ein Verkaufsangebot für Wertpapiere oder Rechte noch eine Aufforderung zum Handel mit Wertpapieren oder Rechten dar

 

Style 3

Die Kapitalmärkte werden wieder volatiler und die Krisenherde weiten sich aus. Überall ist Unruhe und neue Machtstrukturen bilden sich heraus. Die Nervosität der Marktteilnehmer wird größer und Angst und Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt, wechseln sich in schneller Folge ab. Ich persönlich lasse mich mit meiner langjährigen Erfahrung nicht mehr verrückt machen. Es könnte bald wieder einmal eine gute Gelegenheit kommen, zu deutlich preiswerteren Kursen die besten Aktien der Welt einzusammeln oder seinen Bestand auszubauen.

 

Wie agiere ich persönlich aktuell?
Seit dem Rücksetzer im letzten Quartal 2018 baue ich durch Dividendenzahlungen und meine monatliche Überweisung ins Geldkonto meines Aktiendepots den Barbestand stetig auf. Mittlerweile fließen jede Woche Dividenden in mein Depot und dies erinnert mich immer wieder daran, dass der Geschäftserfolg einer Firma auch meinem persönlichen Konto zu Gute kommt.
Im späten Dezember 2018 kaufte ich zum letzten Mal zu deutlich gedrückten Kursen weitere Burggrabenfirmen hinzu. Seit dieser Zeit lasse ich den Geldbestand wachsen um dann zu gegebener Zeit weiter zukaufen zu können.

Welche Aktien werde ich zukaufen?
Aktien von Burggrabenfirmen, ganz klar!
Burggrabenfirmen zeichnen sich durch ein überlegenes Geschäftsmodell aus, sind meistens die Platzhirsche in Ihrer Industrie und besitzen durch einzigartige Produkte und Dienstleistungen eine einzigartige Preissetzungsmacht und sehr hohe Margen. Dies drückt sich durch hohe Nettogewinnmargen und hohe operativen Margen aus. Sind diese Firmen darüber hinaus in wachsenden Märkten unterwegs und können nachhaltig ihren Umsatz und Gewinn steigern, so sprechen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Firma, deren Aktienkurs tendenziell nach Norden strebt.

Ich persönlich achte ganz besonders auf verschiedene Mindestanforderungen dieser Kennzahlen.
Die Nettogewinnmarge sollte größer als 15% sein, die operative Marge ebenso größer als 15 %. Umsatz und Gewinn sollte in den letzten fünf Jahren im Schnitt um 10 % gewachsen sein. Ganz besonders mag ich Firmen, die im Bereich Software, Streaming und Cloud Management mit Lizenzmodellen tätig sind. Dies erhöht die Prognosesicherheit und dämpft potentiell konjunkturelle Rückgänge.

Schwächephasen an den Märkten, die nicht durch individuelle Probleme einer Firma hervorgerufen werden, nutze ich persönlich dann immer sehr gerne zu meist preiswerten Zukäufen dieser Burggraben Aktien.

Im sich verschärfenden Handelskrieg, der auch eine Wachstumsdelle der Weltwirtschaft nach sich ziehen wird, könnten wir bald wieder erheblich tiefere Kurse sehen. Umso wichtiger ist es nun, genügend Cash in der Kasse zu halten, um nach einem großen Knall beherzt und preiswert zugreifen zu können. Denn eines lehrt die Geschichte: Präsidenten kommen und gehen und langfristig wird vieles besser werden.

Welche Fehler man nun unbedingt vermeiden sollte?
Nun, der alte Spruch von Andre Kostolany, dem aus Ungarn stammenden Migranten, der nach dem Krieg ein Vermögen mit deutschen Staatsanleihen machte, sagte immer wieder: „Hin und Her macht Taschen leer“.

Was meinte er damit? Die Masse der Markteilnehmer und besonders die Finanzindustrie lebt doch vom ewigen Kaufen und Verkaufen. Gebühren wandern stets von uns Investoren in die Kassen der Broker, Börsenbriefschreiber und Fondanlagegesellschaften. Gewinne müssen versteuert werden und Abgeltungssteuer und Soli wandern zum Finanzminister. So füllen die Verkäufer zumindest die Löcher, die unser Politsystem erzeugt.
Aber das muss nicht sein. Vermeiden Sie doch einfach durch Geduld und Gelassenheit dieses ständige Hin und Her und halten ihre Aktien langfristig im Depot.
Nur wer die besten Aktien der Welt kauft und langfristig hält, kann meiner Meinung nach viel gelassener dem wilden Treiben an den Börsen zuschauen.
Nur, indem man Aktien über lange Zeiträume besitzt und für sich arbeiten lässt, kommt man in den Genuss des Zinseszins und wird damit langsam aber stetig reich. Das nenne ich überlegtes Warten!

 

Hier eine kleine Auswahl meiner Burggrabenfirmen, wo sich ein Zukauf beim nächsten Abschwung lohnen könnte*.

Firma Nettogewinn Marge Operative Marge Umsatzwachstum Gewinnwachstum Eigenkapitalquote
Visa 48,24 65,11 11,84 18,42 49,12
Mastercard 39,19 49,43 12,37 16,98 21,7
McDonald´s 28,18 41,84 -5,6 6,36 -19
Altria 27,45 39,58 0,72 10,3 26,58
Nvidia 35,34 33,75 23,15 55,46 70,28
Match Group 27,63 32,43 16,59 na 6,13
Adobe 28,69 31,93 17,36 55,54 50
Tencent 25,17 31,78 38,92 37,55 44,7
Veeva Systems 26,66 25,85 32,62 51,38 74,84
Bet-At-Home 22,75 24,57 10,86 17,59 67
Johnson&Johnson 18,75 23,29 2,73 2,99 39,1
Nemetschek 16,44 21,88 19,93 26,17 42,98
Wirecard 17,23 21,76 33,15 30,59 32,84
LVMH 13,58 20,61 9,95 12,97 43,46
Twitter 39,63 18,28 35,55 19,82 66,97

 

Start eines Demo Aktien Depots, das nur Werte enthält, deren operative Marge > 20 % beträgt:

 

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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  • sortiert nach der Operativen Marge, Daten aus der Morningstar Datenbank, by TraderFox

Als gut informierter Privatanleger lese ich regelmäßig diverse Publikationen aus Finanzblogs, email Ankündigungen für kostenlose und kostenpflichtige Börsenbriefe und Finanzzeitschriften. In den letzten Wochen werden einmal mehr Cannabis Aktien wie die Sau durchs Dorf getrieben. Es wird von  enormen Gewinnmöglichkeiten und dem „schnell reich werden“ geschwärmt und auch ich gebe zu, immer wieder von dieser Droge gepackt zu werden.
Aber nein: ich bin ja im Alter etwas reifer geworden und anstatt sofort zu kaufen und zu hoffen, habe ich mir die Zeit gegönnt und einige Recherchen zu diesem Markt durchgeführt.
Und siehe da: von den vielen, gerade wie Pilze aus dem Boden schießenden Firmen machen gerade einmal zwei einen kleinen Gewinn im letzten Quartal. Alle anderen verbrennen Geld und werden die nächsten 10 Jahre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht überstehen. Außerdem wird der weltweite Markt durch strenge Gesetze reglementiert und damit der freie Markt stark eingeschränkt. Außerdem denke ich, dass sich große Tabakmultis Teile dieses Wachstumsegments durch gezielte Übernahmen einverleiben werden. Drei gewichtige Gründe, in diesen heißen Markt nicht zu investieren. Es gibt ausreichend viele Top Firmen, mit denen sich langfristig viel Geld verdienen lässt.

Bevor Sie nun durch Gier getrieben bei jeder neuen Aktienempfehlung sofort loslegen und kaufen und jedem Marktgeschrei hinterherrennen, sollten Sie vielmehr innehalten und eigene Überlegungen zu dem Markt und der Aktie tätigen.
Für alle Börsenneulinge und diejenigen, die wahrhafte Investoren a la Warren Buffett werden wollen, habe ich vierzehn Fragen zusammengestellt, die sich jeder “Buy & Hold” – Investor zuvor beantworten sollte, bevor er eine Aktie kauft.

 

  • Ist die Firma in einem expandierenden Markt weltweit tätig?
  • Wird das Wachstum nicht durch eine lokale Gesetzgebung beschränkt?
  • Ist die Firma profitabel?
  • Verfügt die Firma über Alleinstellungsmerkmale und einen Burggraben ( Warren Buffett )?
  • Ist die Firma innovativ und bringt ständig neue, profitable Produkte auf den Markt?
  • Liegt die operative Marge und die Nettogewinnmarge der Firma über 20 %?
  • Weist die Firma ein geometrisches Umsatzwachstum in den letzten fünf Jahren > 10 % aus, was auf einen expandierenden Markt schließen lässt?
  • Weist die Firma ein geometrisches Gewinnwachstum in den letzten 5 Jahren > 15 % aus, was auf gewonnene Marktanteile schließen lässt?
  • Können Sie sich vorstellen, dass die Firma noch in 10 oder besser sogar 20 Jahren existiert?
  • Sind die Schulden so gering und der Cash Flow so groß, dass die Firma eine Finanzkrise und/oder eine Rezession gut überstehen kann?
  • Befindet sich der Kurschart in einem stabilen Aufwärtstrend und ist geprägt durch geringe tägliche Volatilität?
  • War der Kursanstieg der Aktie in den letzten 52 Wochen > 15 %?
  • Wenn ich nur 20 verschiedene Aktien in meinem ganzen Leben kaufen dürfte: wäre sie auch dabei?
  • Kann ich mir vorstellen, diese Aktie ein Leben lang zu behalten und höchstens von den ausgeschütteten Dividenden meinen Lebensunterhalt zu bestreiten?

Investieren macht Spaß und mit der nötigen Arbeit und Begeisterung und einem Anlagezeitraum von 10 oder 20 Jahren werden Sie mit großer Sicherheit Renditen > 10 % p.a. einfahren können.
Nur Firmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell, mit stets steigenden Umsätzen und Gewinnen bei sehr guten Margen werden auf Dauer durch steigende Kurse ihre Anteilseigner reich belohnen.

 

Und bedenken Sie bitte eines:
jeder Verkauf einer Aktie mit Gewinn kostet Sie Rendite in Form der 25 %igen Abgeltungssteuer auf den Gewinn und darauf nochmals 5,5% Solidaritätsbeitrag. Der Staat nimmt es sich durch leistungsfreies Warten. Dabei wollen wir ihn doch nicht unterstützen.

Wie sagte Charlie Munger, der Kompagnon von Warren Buffett so schön:
„Durch den Kauf und den Verkauf einer Aktie verdient man kein Geld“!

Nur, indem man Aktien über lange Zeiträume besitzt und für sich arbeiten lässt, kommt man in den Genuss des Zinseszins und wird damit langsam aber stetig reich. Das nenne ich überlegtes Warten!

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Das erste Quartal 2019 wurde von einem durchaus dominanten Kurssprung der Aktienmärkte geprägt. Meine Strategie im privaten Depot – Buy&Hold der besten Aktien der Welt – hat sich einmal mehr bezahlt gemacht.
Im letzten Quartal 2018, als die Finanzwelt aus Angst vor Handelskriegen, Brexit und Rezession die Aktienbörsen in den Keller schickten, behielt ich  die Nerven und blieb investiert. Ich kaufte sogar beherzt zu Abstauberkursen zu. Eine Bet-At-Home zu tollen 44 €, was mir nun im Mai eine Dividendenrendite von 14,8 % bescheren wird. Ende Mai schüttet Bet-At-Home 6,50 € pro Anteilsschein aus. Oder denken wir an eine British American Tobacco, die nach einer langer Talfahrt zu super Rabatten im Warenhaus der Börse zu finden war: auch hier schnappte ich bei 28,66 € zu. In der Zwischenzeit flossen Dividenden und der Kurs hat sich auch noch schön entwickelt. Eine annualisierte Performance von 31 % steht hier schon zu Buche. Eine Varta wurde neu ins Depot aufgenommen, die mit einem tollen Aufwärtstrend Aufmerksamkeit erzeugen dürfte. Vielleicht entsteht hier eine neue Sartorius.

Chart Varta seit IPO

Ein Wort zu meinen „Besten Aktien der Welt“.

In diesem Bereich wurde die Korrektur aus dem letzten Quartal 2018 weitgehend ausgeglichen und von einigen Werten mit neuen All Time Highs oder 52 Wochen Hochs bejubelt.

Mastercard, Visa, LVMH, Cisco Systems waren die Stars im ersten Quartal.
Auch Nvidia steht wieder mit 34,4 % Zugewinn YTD auf Platz 2 der Gewinner Aktien.

Performance YTD meiner Gewinner Aktien

Mit McDoanld´s ist nun auch die vierte meiner Aktien über die 200 % Zugewinngrenze ( ohne Dividenden ) gesprungen.
Nvidia, die stramm auf den Kursvervierfacher ( 300 % plus ) zusteuert, führt diese Liste mit 295 % weiter an. Gefolgt von Altria 227 %, Amazon 209 % und nun McDonald´s mit 201 %.
Mastercard ( 95 % im Plus seit 19.10.2017 im Depot) steht auf dem Sprung über die Verdoppler Grenze.
Mein Fehler, diese Aktie gab es vor 10 Jahren für $ 13!

Man sieht: nur mit Geduld und Gelassenheit und mit den besten Aktien der Welt sind solche Erfolge langfristig möglich.

Insgesamt konnte mein privates Aktienportfolio im ersten Quartal um 14,54 % zulegen.

Seitdem ich diese Strategie verfolge ( 01. September 2007 ) legte das Depot um 217,6 % oder um zeitgewichtete 9,72 % pro Jahr zu. Die 10 % p.a. sind nicht mehr weit.

 

Kennzahlen seit 01.09.2007                                YTD 2019

 

Schauen Sie sich diese Charts an. Warum sind Sie nicht auch in diese tollen Firmen investiert?

Charts von Mastercard, Nvidia, Amazon

Die Performance meiner Wikifolios ist leider nicht so berauschend. Lediglich das Wikifolio MPINVEST Globale Marken entwickelte sich in Q1 mit 6,93 % besser als der breite S&P 500, der es lediglich auf 6,29 % schaffte.

Hier gilt es zu arbeiten und die Performance der übrigen Strategie Wikifolios deutlich zu steigern.

 

 

 

 

Performance Q1 2019 meiner MPINVEST Wikifolio Familie im Vergleich zu wichtigen Indizes.

 

Mein besonderer Blick gilt weiterhin der Politik der Notenbanken, der Inflation in USA, China und Europa und den Wachstumszahlen der Weltwirtschaft. Aber ganz besonders meiner ausgewählten Aktien. Denn nur hochprofitables, konstantes und langanhaltendes Wachstum kann solche Gewinneraktien, wie in diesem Report vorgestellt, hervorbringen.

 

 

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Charts stammen von TraderFox, Performances von Portfolio Performance

 

 

 

 

Eine aktuelle Statista Studie  – online veröffentlicht  im Vogel Verlag, siehe Link – zeigt beeindruckend, dass Geldsorgen und Schulden das mit Abstand höchste bekannte Risiko darstellt, am Burnout Syndrom zu erkranken. Ewiger Stress, hervorgerufen durch Geldsorgen, innere Unruhe seine Rechnungen nicht  mehr bezahlen zu können oder Frustrationen, sich nie mehr etwas Schönes leisten zu können, treiben viele Menschen in diesen schlimmen Erschöpfungszustand. Der Höhepunkt am Ende eines Lebens ist Altersarmut und Depression.

https://www.process.vogel.de/index.cfm?pid=7513&pk=8600&fk=0&type=gallerylisting&cmp=nl-137&uuid=586B97F2-C509-FA57-92C166A5F27C3300#1

Aber wie soll man denn ein Leben ohne Geldsorgen organisieren?

Die EZB unterstützt uns seit Jahren dabei!

Heute hat uns Mario Draghi einmal wieder unmissverständlich mit auf den Weg gegeben: die Zinsen bleiben unten und das so lange wie es sein muss. Glaubt denn wirklich noch jemand, dass die Zinsen in den nächsten 5 Jahren signifikant angehoben werden. Viel zu schlecht ist Europas finanzieller Zustand.

Entgegen vieler Pressebeiträge, wonach die Sparer auf Grund der Niedrigzinspolitik der EZB immer ärmer werden, argumentiere ich völlig entgegengesetzt.
Otto Normalverbraucher muss umdenken!
Er sollte sein Geld nicht auf Sparbüchern und Geldmarktfonds vergammeln lassen, wo es durch die Inflation von Jahr zu Jahr immer mehr an Kaufkraft verliert.
Die Angst vor dem Risiko ist kein nachhaltiges Argument. Denn auf Sparbüchern wird das Geld mit Sicherheit jedes Jahr weniger wert, das ist ohne Risiko sicher.

Er sollte es vielmehr der Produktivwirtschaft zuführen und Aktien kaufen. Dadurch kann auch er an den Erfolgen der globalen Wirtschaft partizipieren und mit den besten Aktien der Welt ein Vermögen aufbauen und damit auch gleichzeitig dem Risiko entgehen, sich ewig durch Geldsorgen stressen zu lassen.

Aktiensparen oder besser das Investieren in international erfolgreiche Firmen ist das Zauberwort.
Sparen mit Sparbuch und Lebensversicherung entwerten dauerhaft die Kaufkraft nachhaltig. Sicher!

Die EZB dient seit vielen Jahren dem Aktien Sparer ( Investor ), indem er den Zins in Euroland niedrig hält und dadurch auch den Euro drückt. US amerikanische Aktien in € notiert profitieren von Währungsgewinnen und unsere Exportwirtschaft profitiert vom niedrigen Euro.

Haben Sie gewusst, dass eine Anlage in einen ETF auf den breiten S&P 500 auf lange Sicht von 10 oder 20 Jahren ca. 8 % p.a. erwirtschaftet?
Kombiniert man diese Rendite noch mit einem monatlichen Sparplan und investiert 10 % seiner Nettoerträge – oder auch nur 50 € oder 100 € – kontinuierlich in solch einen ETF, dann bewahrt man sich nachhaltig vor Geldsorgen und finanziellen  Zukunftssorgen.

Entscheidet man sich dafür, etwas mehr über Wirtschaft und Aktien wissen zu wollen und dann in besonders erfolgreiche Aktien zu investieren, so schafft man eine deutlich höhere Rendite. Einige langfristige Anlagekonzepte, die in der Literatur für jeden nachlesbar sind, schaffen es auf 15 oder 16 % p.a.
Der aktuell langfristig erfolgreichste Investor aller Zeiten, Warren Buffett, kommt seit nunmehr über 60 Jahren auf nahezu  21 % p.a. und hat somit ein Multi Milliarden Unternehmen aufgebaut.

Joel Greenblatt hat mit seiner „Zauberformel“ ca. 30,8 % Rendite p.a. über 15 Jahre hinweg erwirtschaften können (im Zeitraum 1988 bis 2004).

Sein Buch zum Nachlesen:

https://www.amazon.de/Die-B%C3%B6rsen-Zauberformel-Markt-Leichtigkeit-schlagen/dp/3938350156/ref=asap_bc?ie=UTF8

Mein wikifolio MPINVEST Gloable Trends führe ich seit Januar 2019 nach der Methode von Joel Greenblatt.

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfmpinvest

Wer in die besten Aktien der Welt investiert und gut einschätzen kann, ob es diese Firmen – getragen durch ein erfolgreiches Geschäftsmodell – auch noch in 10 oder 20 Jahren geben wird, der wird mit Sicherheit eine Jahresperformance im zweistelligen Bereich erzielen können. Und dieses Spiel der Spiele macht darüber hinaus enorm viel Spaß.
Auch die Abkühlung im letzten Quartal 2018 aus berechtigten Konjunktursorgen und politischer Unvernunft ( Handelskriege / Brexit ) konnte der Performance „meiner besten Aktien der Welt“ nichts anhaben. Langer Atem und Geduld zahlen sich langfristig immer aus. Die Schwächephase im Dezember nutzte ich konsequent zum Aufstocken meiner besten Positionen. Wer hier aus Angst und falscher Zukunftssicht verkauft hat, sitzt nun auf einem Cashbestand und läuft den nun schnell steigenden Kursen hinterher. Das vermeide ich konsequent, denn ich weiß:
Nach einer Korrektur, die ich stets zum Nachkauf nutze, kommt auch wieder der Aufschwung.
Hier ein kurzer Einblick in die Entwicklung „meiner besten Aktien der Welt“.

Ranking nach mittelfristiger Trendstabilität (Daten durch TraderFox):

In dieser Liste sind Aktien dabei, die jeder wohl kennen sollte:
MasterCard und Visa fürs Shoppen,
Amazon natürlich,
Adobe, das Burggrabenunternehmen für Graphiker und Designer
Cisco Systems, der Erbauer des Internets und der 5G Netze,
LVMH, der Luxusgüter Gigant aus Paris
McDonalds natürlich und immer noch,
Alibaba und Tencent, der China Play für die nächsten 20 Jahre
Nvidia, der KI und Graphik Gigant.

Zur Schönheit der Chart der MasterCard Aktie. Ein Verkauf in den letzten 10 Jahren wäre immer falsch gewesen.

Und nun das Ranking nach Performance pro Jahr inkl. Dividenden ( Haltedauer 3 bis 11 Jahre ),
Daten von  PortfolioPerformance, meinem persönlichen Performance Analyse Tool.

Hier sind auch wieder Werte dabei, die alle über 16 % p.a. erwirtschaften konnten.
Es sei angemerkt, dass ich in Q4 2018 British American Tobacco und in Q1 2019 Varta, Cisco Systems, Tencent und Alibaba hinzugekauft habe. Match Group und Wirecard befinden sich nicht mehr im Depot ( Daten aus früheren Haltedauern ). Varta , Cisco, Alibaba und B.A.T. sind gleich gut eingeschlagen und rentieren bereits hervorragend.

Meine Zeit gewichtete Rendite p.a. beträgt aktuell 9,10 % p.a..
Die Gesamtsteigerung des Portfolios ( Start 01.09.2007 ) beträgt nun 206,37 %, Daten aus PortfolioPerformance.

Geduld, Konsequenz im Ansparen und langfristiges Investieren in die besten Aktien der Welt werden langfristig auf jeden Fall zu einem den Markt übertreffendes Ergebnis führen, Aufs und Abs eingeschlossen. Aber das muss man aushalten.

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Ende Dezember – „zwischen den Tagen“ sozusagen –  ist es traditionell Zeit Bilanz zu ziehen und auf ein ereignisreiches Jahr zurückzublicken.

Die Aktienmärkte präsentierten sich im gesamten Jahr zunehmend volatil mit abwärts gerichteter Grundtendenz. Einige Konjunktur beeinflussende Faktoren waren permanent auf der Tagesordnung, ganz vorne der Handelsstreit zwischen China und den USA.  Ebenso sorgte das Chaos um den Brexit für Aufregung, da geriet der italienische Unsinn eines nicht bezahlbaren Staatsbudgets fast schon zur Nebensache.  All diese wirtschaftspolitischen Störfeuer, steigende US Zinsen und besonders die schrumpfenden Wachstumsraten eines Großteils der Firmen ab Mitte des Jahres sorgten für sinkende Aktienkurse. Aktienkurse können nur steigen, wenn die Unternehmensgewinne stetig weiter steigen. Für Wachstumsdellen ist da kein Platz.

Und aus diesem Grunde habe ich mich persönlich auf Aktien fokussiert, deren operative Margen und deren Nettorenditen auf lange Sicht größer 15 % betragen, die konstant steigende Umsätze und Gewinne präsentieren und deren Dividendenausschüttungen zumindest langfristig konstant bleiben und bestenfalls jedes Jahr steigen.

Apropos Dividenden: im Jahre 2018 konnte mein Aktiendepot stolze 49,6 % mehr Dividenden verbuchen als ein Jahr zuvor. Bereits 30 % aller Zuwächse sind auf Dividendenzahlungen zurückzuführen, 70 % auf langfristige Kursgewinne ( seit Start September 2007 ).
Der Grund waren Zukäufe in monatlich zahlende US amerikanische REITs und Dividenden starke Titel wie British American Tobaco und Royal Dutch Shell.

Hier sieht man die langfristige Entwicklung aller jährlichen Dividendenerträge seit 2007, die meinem Aktiendepot zugeflossen sind.

Im September 2007, wenige Monate vor der letzten Finanzkrise habe ich meine Investment Philosophie formuliert.

Ich investiere langfristig in die besten Aktien der Welt, lasse den Zinseszins Effekt für mich arbeiten ( siehe Dividendenhistorie ) und lasse mich nicht durch Konjunkturzyklen und politische Störfeuer aus der Ruhe bringen.

Gewiss, das Jahr 2018 geht als ein durchwachsenes Börsenjahr in die Geschichte ein. Kursabschläge im letzten Quartal durch eine vorweggenommene Rezessionsangst und sinkende Gewinnraten eines Großteils der Unternehmen waren am Ende dominant.

Aber nur diejenigen, die nun in Panik 2018 ihre Positionen verkauft haben, haben möglicherweise Verlust gemacht. Wenn die verkauften Positionen Gewinn gebracht haben, wurden diese Gewinne sogleich um 25 % + 6,25 % Steuer ( Abgeltung und Soli ) reduziert. Und diejenigen haben nun zusätzlich das Problem, das Geld wieder sinnvoll anzulegen. Denn die Inflation wird zielsicher auf Dauer die Kaufkraft schmälern.

Und nun zu den reinen Kennzahlen.

Der Wert meines privaten Aktiendepots ist in 2018 um 5,53 % gesunken. Wir vergessen hierbei nur zu oft, dass der Wert 10 Jahre lang jedes Jahr gestiegen ist. Und ich will ja morgen nicht alle meine Positionen verkaufen. Ich möchte langfristig am Erfolg der besten Unternehmen dieser Welt teilhaben.

Langfristig ist das Depot seit September 2007 um 189 % gewachsen, das entspricht 7,20 % p.a.!
Und hier war ein Aktiencrash mit dabei.

Hier die Liste meiner langfristig besten, renditestärksten Aktien ( Performance inkl. Dividenden in % pro Jahr seit Sep. 2007)

In der nächsten Tabelle sind meine Aktienstars 2018 nach Performance gelistet ( nicht alle Aktien waren vom 2.Jan bis 28.Dez im Depot ).

Es war also nicht alles schlecht in 2018.

Meine beiden prominenten Wikifolios MPINVEST Globale Trends und Dividenden haben sich leider nicht so gut entwickelt wie erwartet.

Das Wikifolio MPINVEST Globale Trends ist mit einem Minus von 9,3 % aus dem Handel gegangen.

Hierbei ist zu sagen, dass ich zum Schutze meiner Anleger die aktuelle Cashquote auf 96 % erhöht habe. Als Vergleichsindex wurde der Nasdaq gewählt, da in diesem Wikifolio vorwiegend Technolgiewerte gehandelt wurden.

Das Wikifolio MPINVEST Dividenden erreichte leider nur ein Minus von 11,3 %.

Hierbei sei angemerkt, dass das Wikifolio am 27.12. komplett umgeschichtet wurde und mit zehn Dividenden starken Titeln aus Europa bestückt ist. Da auf Grund eines US amerikanischen Gesetzes aus der Obama Administration keine Dividenden US Amerikanischer Aktien in ausländische Indexzertifikate ausgeschüttet werden, werden nur europäische Aktien in diesem Wikifolio gehalten. Daher wird dieses Wikifolio mit dem Euro STOXX 50 verglichen.

In der folgenden Tabelle ist die annualisierte Performance meiner Wikifolios seit Auflegung im März 2013 aufgeführt. Ebenso die Werte für den DAX Performance Index und den S&P500 in diesem Zeitraum.

Meine Ziele 2019

Konstante Sparrate auf das Cash Konto meines Onlinebrokers beibehalten
Ansammeln der Dividenden
Steigerung der Dividendenerträge um zumindest 10 %
Zukäufe nur im Crashfalle in ausgewählte Titel
Ruhe bewahren und abwarten

Zusammenfassung

In Zukunft müssen wir wohl kleinere Brötchen backen und mit weniger Rendite zufrieden sein.
Aktien sind und bleiben jedoch langfristig die beste Anlageklasse. Und spannend und transparent sind Aktien und die Wirtschaft allemal.

Ich persönlich sehe kein Abflauen der politischen Störfeuer und rechne weiterhin mit heftigen Kursschwankungen und einer sich abkühlenden Weltkonjunktur. Wer in diesem Umfeld ständig kauft und verkauft verschenkt langfristig wertvolle Rendite.
Besonders achte ich auf den Handelsstreit China USA sowie auf die Unternehmensgewinne.
Können die Unternehmen Ihre Gewinne und Margen weiter steigern und um wie viel können sie das?
Und können sie die Erwartungen der Analysten schlagen? Wer das nicht schafft wird gnadenlos abgestraft werden.
Wer es schafft, hurra. Dann steigen die Kurse.
Es bleibt sehr spannend.

Vielleicht werden wir ja positiv überrascht. Wer weiß das schon.

In diesem Sinne, bleiben Sie gelassen und gesund.

Alles Gute im neuen Jahr 2019.

Ihr Martin Pfordt

Die Performance Kennzahlen wurden mit der im Internet kostenlos erhältlichen Software Portfolio Performance erstellt.
Einen großen Dank gilt den Entwicklern.

Der Autor hält oder hielt Anteile an allen Aktien, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

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Vorweihnachtszeit, besinnliche Zeit.
Zeit zurückzublicken und ein bisschen in die Zukunft zu schauen.

Das Börsenjahr 2018 war durchwachsen bis schlecht, auf jeden Fall sehr volatil und von großer Unsicherheit geprägt.

Die Aktieninvestoren sind aktuell sehr stark verunsichert und viele große Adressen spekulieren sogar auf fallende Kurse. Durch die nicht enden wollenden politischen Streitereien ( Handelskriege, Brexit, Frankreich, Italien ) und die Zinsanhebungen der US-Notenbank FED verstärkt, hat der aktuell laufende Konjunkturzyklus bereits vor einigen Monaten seinen Höhepunkt überschritten.

Die Ökonomen und Analysten rechnen in den nächsten Monaten mit einem abgeschwächten Wachstum der Weltwirtschaft.
Am deutlichsten sieht man dies an den Unternehmenskennzahlen. Ich achte hierbei besonders auf Ergebniszahlen aus den einzelnen Unternehmen. Und hier hört man seit Sommer oft die Formulierungen: „der Umsatz und der Gewinn blieben unter den Erwartungen der Analysten, die Jahresziele können nicht gehalten werden, das Wachstum schwächt sich ab“.
Wenn ich solche Informationen vermehrt höre, weiß ich aus Erfahrung, dass die große Party an den Aktienbörsen nun vorbei ist. Und wenn man genau zugehört hat, wurde auf den diesjährigen Hauptversammlungen von Siemens, Osram und Infineon bereits im Februar auf diese schwächere Zukunft hingewiesen.

Was die Börse gar nicht mag sind Unsicherheit und sinkende Unternehmensgewinne.
Die Aktienkurse reagieren wie ein Seismograph sehr rasch auf diese Entwicklungen und laufen bereits seit Wochen erheblich nach Süden.

Was bedeutet dies nun für uns Privatinvestoren?
In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass ich nur Burggrabenunternehmen und Dividendenaristokraten in meinem Portfolio halte, die einen Konjunktureinbruch gut überstehen sollten und im nächsten Konjunkturzyklus mit gestärkter Kraft weitere Marktanteile gewinnen werden. Hier befinden sich Titel wie McDonalds, Coca-Cola, Amazon, MasterCard, Nvidia, Wirecard, Birkshire Hathaway und Co.*!

Den größten Fehler aus meiner Sicht, den man machen kann, ist jetzt zu verkaufen.
Erstens ist man aktuell schon viel zu spät dran, denn manche Kurse haben sich vom Hoch bereits halbiert ( Nvidia ) oder liegen mit Kursabschlägen von 30 bis 35 % stark gedrückt am Boden ( Wirecard ).
Zweitens müsste man sofort 25% Abgeltungssteuer und 6,25 % Soli für all die schönen Gewinne aus dem letzten Zyklus an den Fiskus überweisen ( Aktienkultur lebe hoch ). Das Geld würde dann sofort in meinem Investmentdepot fehlen und stünde für den nächsten Aufschwung nicht mehr zur Verfügung.
Drittens würde ich zu Beginn des nächsten Aufwärtstrends nicht mehr am Börsengeschehen teilnehmen und würde so oft genug den Wiedereinstieg und die ersten fetten Gewinne verpassen. Diese Prozentpunkte fehlen mir dann in der langjährigen Betrachtung und das macht sich durchaus negativ bezahlt.

Ein schönes Beispiel hierzu ist die Aktie von McDonalds. Bereits im Sommer 2007 gekauft habe ich sie konsequent in der Finanzkrise 2008/09 gehalten, auch später eine zweijährige Seitwärtsphase beim Kampf um die $ 100 Grenze erduldet. Diese Konsequenz und Geduld bescheren mir nun eine Kapitalrendite nach Steuern von 16,0 % p.a.

 

 

 

 

Sogar noch besser lief die Aktie von MasterCard, die ich seit drei Jahren halte und die mir nun 27, 6 % p.a. beschert.

 

 

 

 

Und nun zum Kauf, wann kaufe ich denn nun wieder zu?

Als langfristiger  Aktiensparer habe ich bereits seit langer Zeit einen Dauerauftrag von meinem Girokonto auf meine Depotkonto eingerichtet.  Somit füllt sich das Cashkonto des Aktiendepots kontinuierlich durch meine Sparrate und durch Dividendenzahlungen meiner Aktien ( McDoanalds, Siemens, MasertCard als Beispiel) Monat für Monat an. In einem früheren Beitrag habe ich einmal herausgearbeitet, dass der größte Fehle für einen Investor in Crashphasen darin besteht, nur ungenügend große Cashbestände zu besitzen und wenn die Börsen unten sind, bereits voll investiert zu sein. Durch das Ansammeln von Cash durch Dividenden und die Sparrate während des Aufschwungs vermeide ich konsequent diesen Fehler.

Wir haben festgestellt, dass das Gewinnwachstum der Wirtschaft und der Unternehmen nun zurückgeht, dass die Börsenkurse bereits fallen und meiner Meinung nach werden Sie dies auch eine gewisse Zeit weiter tun. Dies kann auch das ganze Jahr 2019 bis 2020 so weitergehen. Aber das sollte uns nicht beunruhigen, denn die Menschen in den Firmen arbeiten stets an Verbesserungen und Innovationen und versuchen von Natur aus in den globalen Märkten die Umsätze und Gewinne Ihrer Firmen zu verbessern. Innovationstreiber und „Game Changer“ wie Nvidia, Amazon, Wirecard und Co. werden in 10 Jahren deutlich bessere Ergebnisse erwirtschaften als heute. Blicken wir optimistisch in die Zukunft. IT, künstliche Intelligenz, Cloud Services, autonomes Fahren, personalisierte Medizin und vieles mehr wird unsere nahe Zukunft ( 10 bis 20 Jahre ) revolutionieren.

Wann kaufe ich nun wirklich wieder zu?
Meiner Ansicht nach gibt es hierfür eindeutige Zeichen und Beobachtungen aus fundamentaler und Chart technischer Sicht.
Die Firmen präsentieren wieder Ergebnisse, die deutlich über den Erwartungen der Analysten ausfallen.
Der große Handelsstreit China/USA wird beigelegt und China öffnet komplett seine Märkte für alle. Die Kurse beginnen wieder zu steigen und übersteigen mit der Zeit die gleitenden Durchschnitte der GD 50 und GD 200 Linien.
Oft kommt nach einer ersten Erholungsrally  noch einmal ein Kursrücksetzer, der die alten Tiefststände jedoch nicht mehr erreicht.

Meine persönliche Schlussfolgerung: Ich sammele weiterhin Cash an, beobachte die Szene am Seitenrand und greife zu, wenn die Zeichen klar und eindeutig sind. Denn keines dieser drei grundlegenden Szenarien ist bis heute eingetreten. Wir brauchen Geduld und Zeit und sollten uns niemals durch das ständige Hin und Her an Wallstreet verunsichern lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute mit viel Gesundheit im bald beginnenden neuen Jahr 2019.

*der Author hält Anteile an allen Firmen, die in diesem Artikel Erwähnung finden.

 

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